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Harsewinkel

Ein Waldfriedhof für Harsewinkel

Harsewinkel (rob) - Harsewinkel soll einen Waldfriedhof (Friedwald/Begräbniswald) bekommen. Der Umweltausschuss hat die Stadtverwaltung am Dienstag beauftragt, zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen ein Waldfriedhof eingerichtet werden kann. Den Antrag hatte die SPD gestellt. 

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„Es gibt einen Bedarf. Derzeit werden Menschen, die das möchten, außerhalb der Stadt bestattet“, erklärte der stellvertretende Fraktionssprecher Ralf Dräger den Antrag, der einstimmig angenommen wurde.

Ähnliche Angebote in Freckenhorst und Münster

Im Antrag hatten die Sozialdemokraten ihr Anliegen konkretisiert, das Angebot einer Naturbestattung ernsthaft zu prüfen. In Freckenhorst und Münster gebe es entsprechende Angebote. Zu klären seien außer planerischen Aspekten wie der Suche nach einem Standort auch satzungs- und gebührenrechtliche Fragen, schrieb die SPD.

Das Thema hatte die Verwaltung in der Sitzungsvorlage aufgegriffen. Das „klassische“ Familien- oder Einzelgrab werde immer weniger nachgefragt, lautete die Feststellung. 50 Prozent aller Bestattungen in den vergangenen Jahren seien Urnenbestattungen, bilanzierte die Stadt. Auch andere Bestattungsarten würden häufiger nachgefragt. Inzwischen gebe es in allen drei Ortsteilen die Möglichkeit, sich auf einem Rasengrab mittels Urne oder Sarg bestatten zu lassen.

Vertrag mit der Kirchengemeinde verlängert

Um den Friedhof Greffen ging es in zwei weiteren Punkten. Im nordwestlichen Teil soll auf einen CDU-Antrag hin auf der 3000 Quadratmeter großen Rasenfläche ein Wäldchen angelegt werden. Der Vertrag mit der Kirchengemeinde Greffen als Betreiber des Friedhofs wird nun bis Ende 2022 verlängert. „Die Kirchengemeinde wird weiterhin den Gärtner für den Friedhof beauftragen“, erklärte der Fachgruppenleiter Christoph Dammann den einstimmigen Beschluss.

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