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St.-Johannes-Frühstück kurzerhand ins Bürgerhaus verlegt – nur 60 Besucher

Es schmeckt auch drinnen

Harsewinkel-Greffen (GG). Es sind einige wenige gekommen, die beim Greffener St.-Johannes-Frühstück dabei sein wollten. Zwischen Bürgerhaus und St.-Johannes-Kirche sollte das Buffet aufgebaut werden. Aufgrund des Wetters wurde alles ins Bürgerhaus verlegt. Doch, außer Sonnenschein, fehlte es den Gästen an nichts: ob Brötchen, Aufschnitt, gar Rühreier – diese bereitete der Chef, Egbert Heinrichs, mit ganz viel Liebe persönlich zu.

Da das Wetter nicht mitspielt, verlagert der Bürgerverein das Frühstück kurzerhand ins Bürgerhaus. Foto: Gabriele Grund

Der Vorsitzende des Greffener Bürgervereines hat bei der sechsten Auflage des Johannes- Frühstücks gehofft, dass sie ebenso wird, wie beim ersten Mal: Bei der Premiere im Juni 2008 waren mehr als 280 große und kleine »Frühstücker« dabei gewesen. 17 Kilo Käse, 15 Kilo Aufschnitt, 150 gekochte Eier, 600 Brötchen und 15 Pfund Kaffee wurden bei der ersten Freiluft-Aktion verputzt. Doch auf diese Mengen kamen die Organisatoren und Helfer aus den Reihen des Bürgervereines am vergangenen Sonntag nicht mal annähernd.

Gästeschar bleibt überschaubar

Gerade mal 60 Teilnehmer waren der Einladung zum Johannes-Frühstück gefolgt. Trotz allem zeigte sich Egbert Heinrichs zufrieden.  »Es ist diesmal eben eher gemütlich«. Während er in der Küche des Bürgerhauses eifrig Speck und Eier in der Pfanne zubereitete, bildeten sich am opulenten, liebevoll arrangierten Buffet im Bürgerhaus lange Reihen hungriger Teilnehmer.

Zwölf Ehrenamtler sorgen für Nachschub

Zwischen Brötchen, Backhausbroten, Käse, Müsli und heimischen Wurstwaren gab es auch jede Menge Obst und Gemüserohkost, das farblich auf der großen Tafel drapiert war. Da langten die Johannes-Frühstücker natürlich gerne zu.  Für Nachschub und Service an den Tischen sorgten zwölf ehrenamtliche Bürgervereinsmitglieder.

»Wir haben das Frühstück 2008 auf der Taufe gehoben. Da gab es so etwas weit und breit noch nicht. Mittlerweile findet man solche Aktionen in verschiedenen Konstellationen überall. Wir in Greffen waren damit ein echter Vorreiter«, sagte Egbert Heinrichs. Als mögliche Gründe der erstmals derart schwachen Resonanz vermutete der Vorsitzende nicht nur zahlreiche weitere Veranstaltungen im Umfeld, sondern auch die Abwesenheit von einigen Gruppen wie dem Männerchor »M-Tune«, der in den Vorjahren das Frühstück immer gesanglich bereichert hatte.

Die »Eckpoahl-Band« präsentiert Schlager und Gassenhauer

Auch König Fußball habe nach seiner Vermutung etliche Teilnehmer ferngehalten. »Da wurde mit Begeisterung bis spät in die Nacht gefeiert. Musikalisch begleitete die »Eckpoahl-Bänd« dieses Event. Sie präsentierte alte Gassenhauer, Schlager und einige Evergreens.

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