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Vorbereitungen sind abgeschlossen – Preise bleiben stabil

Freibad öffnet nächste Woche

Harsewinkel (WB). »So richtiges Freibadwetter haben wir ja noch nicht«, sagt Bäder-Chef Reinhard Strotjohann mit Blick auf das große Becken, in das dicke Regentropfen fallen. Trotzdem soll auch in Harsewinkel die Freibadsaison in Kürze starten – spätestens Ende nächster Woche.

Stefanie Winkelkötter

Die aktuellen Temperaturen lassen einen Freibadbesuch zwar schon fast zu, aber immer wieder wird es nass von oben. Reinhard Strotjohann und Christoph Dammann (rechts) gehen trotzdem davon aus, dass das Freibad nächste Woche öffnen wird. Foto: Winkelkötter

»Wir schauen nun von Tag zu Tag, und wenn es sich abzeichnet, dass sich das Wetter stabilisiert, legen wir los«, sagt Strotjohann. Startklar ist die Anlage jedenfalls. Das Wasser könnte allerdings noch zwei, drei Grad wärmer sein, liegt die Temperatur aktuell nur bei 20 Grad.

Preise bleiben stabil

Am Freitag wurde noch das Rutschenbecken befüllt, während eine Art Staubsauger darin seine Runden drehte und den Boden säuberte, danach war alles fertig. »Wir sehen immer zu, dass wir rund um den 15. Mai die Vorbereitungen abschließen. Das hat auch diesmal geklappt«, berichtet der Betriebsleiter der städtischen Bäder. Die Preise bleiben übrigens auch in dieser Saison stabil: Erwachsene zahlen 2,60 Euro Eintritt, Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studenten 1,50 Euro.

Instandsetzungsarbeiten seien im Vorfeld der Saison im üblichen Rahmen aufgetreten, eine alte Anlage erfordert halt die eine oder andere »Schönheitsreparatur«. So manche geplatzte Fliese wurde ersetzt, das große 50-Meter-Schwimmerbecken hat einen neuen Anstrich erhalten und leuchtet nun wieder in strahlendem Blau. »Der Anstrich wäre eigentlich erst im kommenden Jahr an der Reihe gewesen, aber weil das Bad ja nach der nächsten Saison saniert wird, haben wir die Arbeiten ein Jahr vorgezogen«, ergänzt Christoph Dammann, bei der Stadt Harsewinkel verantwortlich für den Bereich städtische Betriebe/Tiefbau und damit auch für die heimischen Bäder.

Auch im Hallenbad stehen Arbeiten an

Bekanntlich soll das Bad ja nach der kommenden Badesaison umfassend saniert werden. Die Kosten von mehr als drei Millionen Euro werden zu zwei Dritteln aus Fördermitteln des Bundes bezahlt. »Wir würden gern im September anfangen, den Umbau zu planen«, sagt Dammann am Freitag. Eine so große Umbaumaßnahme braucht eben Vorlaufzeit – immerhin soll das sanierte Bad mit Edelstahlbecken dann auch mindestens 40, 50 Jahre lang halten.

Apropos Umbau: Auch im Hallenbad soll sich in dieser Hinsicht etwas tun, ein Gutachter hat das Bad bereits unter die Lupe genommen. Sein Bericht wird in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses am Dienstag, 31. Mai, vorgestellt. Einige Türen sind bereits erneuert worden.

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