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Ehrenamtler Manfred Lindahl erhält den Theodor-Suer-Preis

Großes Herz für Flüchtlinge

Harsewinkel (WB). Sein Engagement für Flüchtlinge ist eigentlich ein Vollzeitjob. Manfred Lindahl kümmert sich seit knapp zwei Jahren ehrenamtlich um fremde Familien und Einzelpersonen in Harsewinkel, er packt bei der Integration mit beiden Händen an. Dafür wird der 71-Jährige in diesem Jahr mit dem Theodor-Suer-Preis ausgezeichnet.

Hendrik Christ

Manfred Lindahl ist der Träger des Theodor-Suer-Preises 2017. Der 71-Jährige nahm gestern mit seiner Ehefrau Manuela die Glückwünsche von Renate Müterthies (links) sowie Sonja Bolte (rechts, beide SPD-Ortsverband) entgegen. Foto: Hendrik Christ

Diese Ehrung, die der SPD-Ortsverband jährlich vergibt, ist mit 750 Euro dotiert. Viel höher ist aber der symbolische Wert. Manfred Lindahl arbeitete früher als Geschäftsführer in einer mittelständigen Firma, kümmerte sich dort um das Personalwesen, den Vertrieb, Buchhaltung. 1970 zog es den gebürtigen Gütersloher nach Harsewinkel. »Ich habe ihn hergeholt«, verrät seine Ehefrau Manuela. Denn nach der Heirat vor 37 Jahren ließen sie sich in der Mähdrescherstadt nieder. Inzwischen sind sie Großeltern von fünf Enkelkindern.

Aktiv in der Kirchengemeinde und dem Deutsch-Britischen Club

Eigentlich könnte sich Manfred Lindahl zur Ruhe setzen – aber daran denkt er nicht einmal. Ehrenamtliches Engagement ist ein fester Bestandteil seines Tuns: Er ist in der evangelischen Kirchengemeinde sowie im Kirchenchor aktiv, einmal im Monat kocht er für gut 80 Personen im Gemeindesaal. Seit 2001 ist Lindahl zudem Vorsitzender des Deutsch-Britischen Clubs Harsewinkel. Und in seinem Keller hält er häufiger Kurse am Computer für Senioren ab. »Als Nachbar ist er auch immer hilfsbereit«, beteuert Friedhelm Thüte, der Manfred Lindahl bereits im Vorjahr für den Preis vorgeschlagen hatte. Nun wurde er aus gut zehn Kandidaten einstimmig ausgewählt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 29. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Harsewinkel.

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