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Harsewinkel

Harsewinkeler Imker steigern Bienenvölker auf 364

Harsewinkel (joe)

Der auf 56 Mitglieder gewachsene, über 100 Jahre alte Imkerverein Harsewinkel und Umgebung hat mit Sonja Thiemt eine neue Schriftführerin.

Der Vorstand des Imkervereins: (v. l.) Kassierer Theo Brockmeyer, der Vorsitzende Norbert Kiffmeier und dessen Stellvertreter Thomas Nübel mit Vorgänger Helmut Klein.

Harsewinkel (joe) - Der aktuell auf 56 Mitglieder gewachsene, über 100 Jahre alte Imkerverein Harsewinkel und Umgebung hat mit Sonja Thiemt eine neue Schriftführerin. Da die Polizistin bei der Versammlung am Sonntag im Heimathaus Dienst hatte, wurde sie von den 15 Anwesenden in Abwesenheit einstimmig gewählt.

Thomas Nübel ist jetzt zweiter Vorsitzender

Sie übernahm das Amt von Thomas Nübel, der ebenfalls einstimmig zum zweiten Vorsitzenden bestimmt wurde. Der neue Stellvertreter löste damit Helmut Klein ab, der 51 Jahre im Verein ist, zum Ehrenmitglied ernannt wurde und das Amt 24 Jahre bekleidete. Ihm wurde für sein Engagement ebenso mit Blumen gedankt wie Theo Brockmeyer, der bereits 45 Jahre Kassierer ist und im Herbst für seinen Honig mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde Norbert Kraßort, der dem Verein seit 50 Jahren angehört. Außerdem bedankte sich der Vorsitzende Norbert Kiffmeier bei den Honigsachverständigen Franz Austermann und Konrad Borgmann für ihren Einsatz. 

Heinrich Brockmann seit 60 Jahren Mitglied

Seit 60 Jahren ist Heinrich Brockmann Imkervereinsmitglied. Auf zehn Vereinsjahre blicken Norbert Beckmann, Michael Berger, Frank Dieckmann, Jakob Heide, Andreas Lange, Guido Reumann und Sonja Thiemt zurück. 

Die Züchter betreuen jetzt 364 Bienenvölker. Im Vorjahr waren es 337. Allerdings mussten sie auch einige Verluste hinnehmen, die zum Teil auf die Varroamilbe zurückzuführen seien. 

Honigernte fällt 2021 geringer aus

Die Honigernte fiel 2021 geringer aus, was der Vorsitzende auch auf den milden Winter zurückführte. Dann seien die Bienen aktiver und benötigten mehr Nahrung. 

Erst kürzlich hatte Franz Austermann eine Faulbrut in der Futterkranzprobe entdeckt. Damit es nicht zu einem Ausbruch komme, würden Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Übrigens: Die Imkertreffen sollen künftig dienstags und nicht mehr sonntags stattfinden.

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