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Harsewinkel

Harsewinkeler Kinder beobachten vom Hochsitz Wildtiere

Harsewinkel (joe)

Auf großes Interesse ist das Ferienspielangebot der Harsewinkeler Jagdhornbläser gestoßen, die Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

36 Mädchen und Jungen sind am Freitagnachmittag mit den Jägern zu verschiedenen Hochsitzen in und um Harsewinkel gefahren, um heimische Wildtiere zu beobachten. Fotos: Cubick

Harsewinkel (joe) - Auf großes Interesse ist das Ferienspielangebot der Harsewinkeler Hegering-Jagdhornbläser gestoßen, die Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Dazu trafen sich jetzt 36 Mädchen und Jungen auf dem Hof Lütke-Bornefeld an der Tüllheide, um von dort in 19 Gruppen mit den Jägern zu den verschiedenen Hochsitzen in und um Harsewinkel zu fahren.

„Je nachdem, wo die Jäger ihre Jagd haben“, erklärte Birte Lütke-Bornefeld, die alles organisiert hatte. Insgesamt konnten die Mädchen und Jungen in den gut zwei Stunden vor allem viele Hasen beobachtet, wie sie im Nachhinein strahlend und unisono berichteten. 

Rehe, Kitze, Böcke, Hasen und mehr Tiere gesichtet

Franziska hatte ein Reh und zwei Rehkitze ausgemacht. Der elfjährige Oskar hatte sogar einen Bock gesehen. Die beiden waren auf einem Hochsitz in der Nähe Greffens. Wieder andere hatten einen Rehbock und zwei Ricken beobachtet. 

Darüber hinaus seien auch zwei Störche sowie Fischreiher, Fasane, Gänse und einige Greifvögel, die die Kinder nicht näher zuordnen konnten, gesichtet worden. 

„Bei den Hasen sieht es sehr gut aus“

Hegeringleiter Rolf Bellmann schätzte den Wildbestand ein.Wieder zurück auf dem Hof, gab es Getränke und Bratwürstchen. Zum Teil konnte Hegeringleiter Rolf Bellmann die Eindrücke der Kinder bestätigen. 

Doch zum aktuellen Wildtierbestand wollte er sich nur bedingt äußern. „Bei den Hasen sieht es sehr gut aus“, meinte er und gab damit den Kindern recht. Bei den Rehen sehe es ähnlich gut aus. 

Bei Fasanen dagegen sei der Bestand noch „schwer abzusehen“. Der sei im Vergleich zum Vorjahr „allenfalls gleichbleibend und wird sicherlich nicht besser“, vermutet er. 

Einsatz von Drohnen positiv bewertet

Positiv bewertete Bellmann den Einsatz der Drohnen, die der Hegering zum Schutz der jungen Rehkitze vorm Mäh-Tod einsetzt. „In diesem Jahr haben wir so über 180 Kitze gerettet“, so der Hegeringleiter. Das seien weitmehr als 2021 – „und damit stehen wir auch kreisweit sehr gut da“, so Bellmann.

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