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Marienfelder Autorin Gisela Garnschröder veröffentlicht neuen Krimi

Hobby-Detektivinnen am Werk

Marienfeld (WB). Der Marienfelder Erfolgsautorin Gisela Garnschröder gehen die Ideen noch lange nicht aus. Soeben ist der sechste Band ihrer »Steif-und-Kantig«-Reihe auf den Markt gekommen.

Stefanie Winkelkötter

Gisela Garnschröder zeigt ihr neuestes Werk »Schnäpse, Schüsse, Scherereien«, das soeben erschienen ist. Foto: Winkelkötter

»Schnäpse, Schüsse, Scherereien« heißt das 299 Seiten starke Werk, das wieder im Digitalverlag Midnight der Ullstein-Buchverlage erschienen ist. Den unterhaltsamen Krimi gibt es sowohl in gedruckter Form als auch als E-Book. Auch die fünf Vorgänger in der »Steif-und-Kantig«-Reihe sind inzwischen in gedruckter Form erhältlich, obwohl die Serie eigentlich als reine E-Book-Ausgabe geplant war.

»Aber die Reihe läuft gut und deswegen hat sich der Verlag entschieden, die Bücher auch zu drucken«, sagt die Marienfelder Autorin und weist erfreut darauf hin, dass der neueste Band auf der Internetseite des Verlags (midnight.ullstein.de) sogar unter den sechs Topsellern aufgeführt wird.

Isabella Steif und Charlotte Kantig nehmen die Ermittlungen auf

Große Hitze herrscht im fiktiven münsterländischen Örtchen Oberherzholz. »Die Landfrauen unternehmen eine Planwagenfahrt, um sich einen Rosengarten anzusehen. Dabei habe ich an Noack in Gütersloh gedacht«, berichtet die Autorin. Isabelle Steif und Charlotte Kantig sind mit von der Partie.

»Es kommt ein Gewitter auf, und die Ausflügler müssen Schutz in einer Feldscheune suchen«, verrät die 68-Jährige. Am nächsten Tag finden die rüstigen Ermittlerinnen hinter der Scheune unter einer umgefallenen Eiche einen Toten, einen Landwirt, dem Scheune und dazugehöriger Wald gehören. »Die Schwestern denken zunächst, der Mann sei vom Blitz erschlagen worden, aber dann stellt sich heraus, dass er erschossen und dort abgelegt wurde«, berichtet Gisela Garnschröder.

Sohn des Ermordeten wird verdächtigt

Klar, dass Isabella Steif und Charlotte Kantig die Ermittlungen aufnehmen. Ins Visier rückt zunächst der Sohn des Ermordeten, der wütend auf seinen Vater war, weil dieser häufig Besuch von einer jungen Dame bekam – bei der Testamentseröffnung stellt sich heraus, dass es sich um die Halbschwester des Jungbauern handelt.

»Der junge Mann verstrickt sich in Widersprüche und wird auch kurzzeitig verhaftet«, verrät die Autorin. Die beiden Hobby-Ermittlerinnen gehen aber noch einer anderen Spur nach – eine alte Zeitung bringt sie schließlich auf die richtige Fährte...

Übrigens: Auch wenn der Titel anderes vermuten lässt, wird im sechsten Band auch nicht übermäßig viel Alkohol konsumiert. Garnschröder: »Der Titel ›Schnäpse, Schüsse, Scherereien‹ passte einfach von den Wörtern gut. Aber es findet kein Gelage statt.«

Und Gisela Garnschröder arbeitet schon am siebten Werk der Reihe

Kaum ist der sechste Band erschienen, arbeitet die 68-Jährige bereits am siebten Werk der Reihe. »Ich habe angefangen, aber ich habe mich total verfranzt, mir gefällt der Inhalt noch nicht«, sagt Gisela Garnschröder, kann aber bereits sagen, dass im siebten »Steif-und-Kantig«-Fall ein neues Baugebiet ausgewiesen werden soll. »Auf diesem Baugelände wird eine Leiche gefunden«, berichtet die Autorin, die auch schon weiß, dass die Ermittlerinnen tierische Unterstützung in Form eines Hundes bekommen.

Über »Steif und Kantig« hinaus hat sie auch noch weitere Pläne – ein Liebesroman ist bereits beim Verlag eingereicht. Von Gisela Garnschröder werden Bücherfreunde noch einiges hören.

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