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Marienfelder Autorin Gisela Garnschröder veröffentlicht neuen Krimi

In Werther wird gemordet

Marienfeld (WB). Für die heimische Autorin Gisela Garnschröder läuft’s richtig gut. Nicht nur, dass soeben ihr neuer Roman »Mord in Werther« erschienen ist. Auch von ihrer »Steif-und-Kantig«-Reihe gibt es gute Nachrichten: Die Werke erscheinen noch im Oktober in gedruckter Form.

Stefanie Winkelkötter

Gisela Garnschröder zeigt zwei Exemplare ihres neuen Krimis »Mord in Werther«. Das Cover zeigt mit Hilfe von Landkarten bereits anschaulich die Verbindung von Werther in Westfalen und Werther in Thüringen. Foto: Stefanie Winkelkötter

Bislang gibt es die Geschichten um die schrulligen Hobby-Detektivinnen Isabella Steif und Charlotte Kantig aus der fiktiven Stadt Oberherzholz nur in digitaler Form. Die fünf Geschichten sind im Verlag »Midnight« als E-Books erschienen. »Das ist so gut gelaufen, dass alle fünf Geschichten nun in gedruckter Form erscheinen«, freut sich Gisela Garnschröder.

Und der 67-Jährigen sind die Ideen noch lange nicht ausgegangen: Im Moment schreibt sie am sechsten Steif-und-Kantig-Band. »Das Gerüst steht. Jemand wird erschossen aufgefunden, und ins Visier der Ermittler geraten auch die Schützen und Mitglieder eines Schießclubs«, verrät die Autorin. Das Werk soll nächstes Jahr erscheinen.

Besuch in Erfurt dient der Recherche

Noch druckfrisch ist der neue Kriminalroman »Mord in Werther«, der im Nepa-Verlag erschienen ist, einem kleinen Regionalverlag mit Sitz in Thüringen. Und in Werther in Thüringen passiert auch der erste Mord. »Ich habe zufällig auf der Homepage der Böckstiegelstadt Werther die Information gefunden, dass man verschwistert ist mit Werther in Thüringen. Und ich dachte, daraus kann man etwas machen«, berichtet die Autorin über die Grundidee zum neuen Krimi.

Einen Besuch beim Sohn, der zu der Zeit in Erfurt arbeitete, nutzte die Autorin zur Recherche. »Werther in Thüringen besteht aus mehreren kleinen Ortschaften im Kreis Nordhausen im Südharz. In meiner Geschichte wird Simone Stern aus Bielefeld verantwortlich gemacht für einen Mord, der in Werther in Thüringen geschieht.« Denn Simone Stern arbeitet vor Ort an einem neuen Prospekt, der in Werther in Westfalen erscheinen und für den sie einen Beitrag über die verschwisterte Gemeinde mit gleichem Namen verfassen soll.

Tatwaffe liegt auf der Mühlenwiese

Ein Fotograf, mit dem sie in Thüringen zusammenarbeitet, wird umgebracht. Simone Stern gerät unter Mordverdacht und bittet ihre Freundin, die pensionierte Kriminalhauptkommissarin Mira Wiedemann, um Hilfe. Noch während Mira Wiedemann in Thüringen Erkundigungen einholt und Simone Stern dort in Untersuchungshaft sitzt, wird in Werther/Westfalen ebenfalls ein Fotograf erschossen – mit der gleichen Waffe wie der Kollege in Thüringen.

Diese Waffe wird später auf der Mühlenwiese direkt am Schwarzbach gefunden. Oberkommissar Torben Träller aus Bielefeld, ein alter Bekannter aus Gisela Garnschröders Werken, kommt ins Spiel und ermittelt. Zunächst ist er verärgert, dass sich Mira Wiedemann einmischt. Später jedoch ist er für jeden noch so kleinen Hinweis dankbar...

Der Kriminalroman »Mord in Werther«, 263 Seiten stark, ISBN 978-3-946814-10-8, ist erhältlich im Buchhandel und im Internet zum Preis von 12,99 Euro.

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