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Gasthof Wilhalm: Stadt lädt zur Ideenschmiede am 11. Februar im ein

Jetzt geht es um die Mitgestaltung

Harsewinkel (WB). Zur Kritik an der Vergabe des Ausschankrechts an Karneval in der Wilhalm-Scheune will sich Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dop­heide im Hauptausschuss Mitte Februar äußern. Jetzt gerade liegt ihr und vor allem Silvia Lobert, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste, ein ganz anderes Thema am Herzen: ein Abend für alle Interessierten und Aktiven, die die Zukunft des altehrwürdigen Gasthofes nicht kalt lässt.

Stefanie Winkelkötter

Wilhalm-Koordinatorin Silvia Lobert und Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide mit dem Plakat, dass alle Motivierten zur Ideenschmiede einlädt. Auch Banner und Fahnen sind in Arbeit. Es soll gezeigt werden: Jetzt geht es los. Foto: Stefanie Winkelkötter

Unter dem Motto „Wilhalm erhalten – mitgestalten“ findet am Dienstag, 11. Februar, zwischen 19 und etwa 21 Uhr eine Art Ideenschmiede im Gasthof statt. „Dies ist die Vorstufe einer Simulationswoche vom 27. April bis zum 1. Mai, bei der wir zeigen wollen, was alles möglich sein kann“, sagt Silvia Lobert, die das Projekt im Rathaus koordiniert. In dieser Simulationswoche soll jeder Interessierte erfahren, was ein „Dritter Ort“ ist, kleinere und größere Angebote werden vorgestellt, das kann vom Yogakurs bis zum kleinen Konzert reichen.

Mehrere Partner sind bereits am Werk und entwickeln Ideen

Die VHS, der Kultur- und Bildungsverein, die Kreismusikschule sowie Dr. Lars Zumbansen und Bernd Zeitzen vom Harsewinkeler Gymnasium sind bereits mit im Boot und dabei, Ideen zu entwickeln. „Besonders interessieren uns aber auch die Ideen der Harsewinkeler, wie der Wilhalm zu einem neuen Ort der Kultur und Gemeinschaft für unsere Stadt werden kann“, betont Silvia Lobert. Und genau darum soll es am 11. Februar direkt vor Ort im Saal des Gasthauses gehen.

An diesem Abend kommen neben den bereits genannten Partnern und den Projektentwicklern vom Büro Projaegt auch zwei externe Gäste zu Wort: Christiane Busmann, gebürtige Harsewinkelerin und Geschäftsführerin des Kulturzentrums „Schuhfabrik“ in Ahlen, und ein Vertreter des noch recht jungen Projektes „Trafo“ aus Münster, die beide ihre Einrichtungen vorstellen. Beide Zentren vereinen Kultur und – zumindest sporadisch – auch Gastronomie. „Nach diesen Beiträgen gibt es eine Arbeitsphase an Tischen. Wir sind gespannt auf Ideen und Anregungen“, betont Lobert. Wer mitmachen möchte, soll einfach vorbeikommen. Am Ende wird ein Bierchen gereicht.

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