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Harsewinkel

Kiloweise Bücher für den guten Zweck in Harsewinkel

Harsewinkel (joe)

Der erhofft große Zustrom auf den Büchermarkt zugunsten der Sri-Lanka-Hilfe ist am Samstag im Kulturort Wilhalm ausgeblieben.

Inmitten von Kisten mit Büchern präsentieren sich Maria Kampelmann (links) und ihre Mitstreiterin Renate Knemeyer.

Harsewinkel (joe) - Dass viele Leute davon nicht gewusst hätten, das habe sie von verschiedenen Seiten gehört, suchte Organisatorin Maria Kampelmann nach einer Erklärung für die eher mäßige Resonanz.

Ferien und Kleesamenmarkt als Konkurrenz

„Ich habe nicht daran gedacht, dass noch Ferien sind und außerdem der Kleesamenmarkt stattfindet“, sagte die Greffenerin. Am Angebot dürfte es nicht gelegen haben. Zahlreiche Bücher aus allen gängigen Genres standen zum Kilogrammpreis von zwei Euro zum Verkauf. Wer kam, griff ordentlich zu. 

„Ich wollte eigentlich gar nicht so viel mitnehmen“, meinte beispielhaft eine offensichtliche Leseratte. „Ich musste etwas unternehmen. Bei mir zu Hause stapelten sich die Bücher“, erklärte Maria Kampelmann ihre Motivation. Seit Jahren organisiert sie einen Basar für die notleidenden Bewohner der Insel im Indischen Ozean. 

Doch auch der konnte coronabedingt zwei Jahre nicht durchgeführt werden. „Mach doch auch mal was in Harsewinkel, nicht immer nur in Warendorf. Du kommst doch aus Greffen“, habe ihr eine Bekannte gesagt. Da habe sich glücklicherweise der ehemalige Gasthof Wilhalm angeboten. 

Einnahmen für Menschen in Sri Lanka

Die Einnahmen sollen den Menschen auf Sri Lanka helfen. Erfreut zeigte sich die Organisatorin über den guten Zuspruch bei der im Vorfeld ausgerufenen Büchersammlung. Dabei seien zahlreiche vor allem gut erhaltene Exemplare und auch Bücher neueren Veröffentlichungsdatums zusammengekommen. 

„Die Harsewinkeler haben sich nicht lumpen lassen“, kommentierte Mitstreiterin Renate Knemeyer. Seit Karfreitag hatten Maria Kampelmann und teilweise acht Helferinnen Bücher sortiert und in Kisten zusammengestellt, so dass ein übersichtliches wie vielschichtiges Leseangebot zustande kam. „Wir werden hier im Herbst wohl einen weiteren Büchermarkt machen“, ließ sich die engagierte Greffenerin nicht beirren.

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