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Studentenorchester und »Words of Farewell« auf dem Heimathof

Klassik trifft auf Death Metal

Harsewinkel (WB). Wenn brachialer Death Metal auf feingeistige Klassik trifft, dann verspricht das ein extravagantes Konzert der Extraklasse. Wenn dann noch die Beteiligten derart professionell sind wie das Studentenorchester Münster und die Heavy-Metal-Band »Words of Farewell«, sollte man sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen. 

Gabriele Grund

Konstantin Vosshoff (»Words of Farewell«, von links), Christina Tumat (Studentenorchester), Cornelius During (Dirigent), Heinz Petermann (Kubi), Frido Jacobs (Kubi), Pinchas Nürnberg (Vorsitzender Studentenorchester), Barbara Petschik (Kubi), Andy Schröder (Sponsoring Sparkasse) und Heinrich Schlautmann (Kubi) freuen sich auf das Musikereignis. Foto: Gabriele Grund

Zu erleben ist diese klangliche Melange am Sonntag, 8. Juli, ab 17 Uhr auf dem Heimathof – für die rund 80 Musiker des von Dirigent Cornelius During geleiteten Studentenorchesters und die  Death-Metal-Band »Words of Farewell« eine absolute Premiere. Veranstalter des ersten Open-Air-Sommerkonzertes ist der Kultur- und Bildungsverein (Kubi). Die Besonderheit dabei ist, dass dieser exklusive Konzertabend kostenfrei ist. In der Pause und am Schluss wird um Spenden gebeten, um die Kosten für den Kubi zu minimieren. Bei Regen findet das Konzert in der Mehrzweckhalle statt.

Besucher sollten Stühle und Verpflegung mitbringen

Es ist wird kein klassisches Konzert, denn durch die Festival-Atmosphäre und ungezwungene Moderation der Orchestermitglieder hoffen alle Akteure auf einen außergewöhnlichen Nachmittag. Die Veranstalter wünschen sich, dass sich die Besucher mit Freunden, Familienmitgliedern oder Nachbarn zusammenschließen und sich zum Konzert mit eigenen Stühlen, Tischen, leckerem Essen und guten Getränken gemütlich einrichten.

»Schwingend! Von Barock bis Rock« lautet der Titel des Konzertes, das im ersten Teil mit einer Ouvertüre aus dem Menuett I und II aus der Feuerwerksmusik Georg Friedrich Händels beginnt. Gefolgt vom Ungarischen Tanz No. 5 von Johannes Brahms, »Unter Donner und Blitz« von Johann Strauß, »Pavane« von Gabriel Fauré, dem »Blumenwalzer« aus dem Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikowski sowie dem Norwegischen Tanz No. 3«, komponiert von Edward Grieg, und dem »Danse infernal« aus dem »Feuervogel« von Igor Stravinsky nähern sich die Musiker des Studentenorchesters unaufhaltsam der Gegenwart an.

Zum Konzertende gibt es eine Uraufführung

Gipfeln wird die Zeitreise durch mehr als zweieinhalb Jahrhunderte musikalischer Geschichtsschreibung im gemeinsamen Auftritt mit der 2007 gegründeten Heavy-Metal-Band »Words of Farewell«, deren Repertoire von Progressive Death Metal und Melodic Death Metal geprägt ist. Begleitet durch eine hochklassige orchestrale Klangkulisse der 80 Studentenorchester-Musiker, werden Konstantin Vosshoff am Bass, Erik Gaßmus (Gitarre), Tristan Wegner (Schlagzeug), Robin Dirks (Gitarre) und Leo Wichmann am Keyboard, leider ohne ihren Sänger Alexander Otto, der terminlich verhindert ist, das Zusammenspiel mit »Rock you like a Hurricane« von den Scorpions eröffnen. Und wäre das allein nicht schon Besonderheit genug, wird das Konzertende mit einer Uraufführung der vom Studentenorchester in Auftrag gegebenen »Headbanging Symphony« von Shir-Ran Yinon aus Leipzig gekrönt.

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