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Marienfeld

Marienschule: Das Parkett muss raus

Marienfeld (gl)

In der Marienschule im Klosterdorf werden in drei Klassenräumen und in den Büros der Verwaltung die Parkettböden gegen einen Linoleumbelag ausgetauscht. Der Sanierung vorangegangen war eine von der Stadt beauftragte und vom Institut für Umweltanalyse durchgeführte Untersuchung der Raumluft.

In der Marienschule werden in drei Klassenräumen und in den Büros der Schulverwaltung die Parkettböden gegen einen Linoleumbelag – ähnlich wie auf dem Foto abgebildet – ausgetauscht. Foto:

In dem Gutachten, das der Harsewinkeler Stadtverwaltung seit dem 27. Juli vorliegt, empfiehlt das Bielefelder Institut, die vorhandenen Parkettböden in den Verwaltungsräumen zeitnah auszutauschen. „Dieser Empfehlung werden wir umgehend folgen und die alten Parkettböden gegen einen Linoleumbelag austauschen“, kündigte Fachbereichsleiter Reinhard Pawel an.

Pawel betont, dass sich die Empfehlung des Instituts, die Böden auszubauen, ausschließlich auf die Verwaltungsräume bezieht. Dort waren bei der Untersuchung für bestimmte Stoffe erhöhte Konzentrationen festgestellt worden.

 „Wir bewegen uns dabei unterhalb der festgesetzten Grenzwerte“

 „Wir bewegen uns dabei unterhalb der festgesetzten Grenzwerte“, so Reinhard Pawel weiter. Zusätzlich zu der Empfehlung des Instituts für Umweltanalyse wird die Stadtverwaltung kurzfristig alle in dem Gebäudeteil vorhandenen Parkettböden sanieren. 

Schulleiterin  stellt „intensiven Geruch“ fest

Ausgelöst worden war die Untersuchung durch einen Hinweis von Schulleiterin Daniela Rauh, die die Stadtverwaltung auf einen „intensiven Geruch“ in den Verwaltungsgebäuden hingewiesen und um eine Begutachtung gebeten hatte. 

Die Geruchsbelästigung rührt nach Aussage des Instituts von dem bei der Verlegung im Jahr 1952 verwendeten Parkettkleber. Bei einer bereits vor zwei Jahren durchgeführten Raumluft-Analyse hatte das Bielefelder Institut keine Auffälligkeiten feststellen können. 

„Die Analysemethoden werden permanent verfeinert, so dass die Ergebnisse bei der Abbildung der erfassten Stoffe immer präziser werden“, so Reinhard Pawel. 

Auch der Estrich wird ausgetauscht

Um die Klebersubstanzen restlos zu entfernen, wird nicht nur der Belag, sondern auch der Estrich ausgetauscht. „Wir können nicht ausschließen, dass auch im Estrichboden Klebersubstanzen vorhanden sind. Außerdem wäre der Schichtabtrag letztlich teurer als der Neueinbau des Estrichbelags“, erklärt der Fachbereichsleiter Bauen, Reinhard Pawel. 

Bauarbeiten  sollen voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein

Die in Kürze beginnenden Bauarbeiten werden voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein, so Pawel. In dieser Zeit wird der gesamte Mitteltrakt für den Schulbetrieb geschlossen. Ein Nutzungskonzept für die nicht von der Sanierung betroffenen Klassen- und Verwaltungsräume wird zurzeit gemeinsam von Schulleitung und Verwaltung erarbeitet. Damit wird sichergestellt, dass der Unterricht nach den Sommerferien wie geplant stattfinden kann.

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