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Andreas Hanhart und Norbert Fechtelkord starten neues Musikprojekt

Ohne Landeier wird’s langweilig

Harsewinkel (WB). Die Zeit ohne Musik und ohne stimmungsvolle Auftritte wurde Andreas Hanhart und Norbert Fechtelkord nach dem Ende der Landeier dann doch irgendwann zu lang. Die beiden starten gerade ein neues Musikprojekt: „Andreas DerBerg“. Und sind total aufgeregt, wie Hanhart verrät: „Es ist fast so, als würden wir noch einmal neu anfangen.“ Und ein bisschen ist das tatsächlich so.

Stefanie Winkelkötter

Andreas Hanhart (rechts) und Norbert Fechtelkord sorgen beim Fototermin für gute Stimmung. Die Ex-Landeier starten aktuell ihr neues Musikprojekt „Andreas DerBerg“ und sind damit gleich mal im Karnevalsprogramm des WDR zu sehen. Foto: Stefanie Winkelkötter

Beinahe 19 Jahre lang gehörten Hanhart (46) und Fechtelkord (42) zur Harsewinkeler Stimmungsband Die Landeier, die sich bekanntlich im vergangenen Jahr mit dem Auftritt am Karnevalssonntag auf dem Alten Markt auflöste. „Im Oktober wurde unser neues Projekt dann akut, wir waren im Studio und hatten unser erstes Lied fast fertig. Da habe ich den WDR kontaktiert und gefragt, ob wir nicht in der Sendung ‚Westfalen haut auf die Pauke‘ auftreten können. Wir hatten nichts, was wir hätten vorspielen können, und eigentlich war das Programm auch schon voll, aber trotzdem bekamen wir die Zusage. Das war ein kleiner Ritterschlag“, erzählt Hanhart.

Karnevalsdienstag im WDR-Abendprogramm

Am Donnerstagabend ging es zur Probe nach Münster, am Freitagabend wurde die Sendung aufgezeichnet, am Karnevalsdienstag läuft sie im WDR-Abendprogramm. Vor einer Million Zuschauern. Für „Andreas DerBerg“ geht es also gleich munter dort weiter, wo es für Die Landeier aufgehört hat.

Eine Mischung aus Andrea Berg und Rammstein wollen die Musiker ihrem Publikum bieten. „Die Gitarren sind etwas kräftiger, es gibt Schlager mit Metal-Elementen“, verraten sie. Etwas breiter wollen sie ihre Musik anlegen, nicht nur Karnevalssongs, sondern auch Après-Ski-Hits liefern. Der Name der Band ist eine Persiflage auf Schlagerqueen Andrea Berg. Hanhart: „Jemand hat mal zu mir gesagt, ich sei echt ein Andreas Berg.“ Der Namenszusatz „2 Meter über NN“, der auch auf den weißen Kapuzenpullis des Duos zu lesen ist, bezieht sich auf Hanharts Körpergröße.

„Oh hier in den Bergen könnte ich sterben“

Ihre Songs schreiben die Harsewinkeler gemeinsam mit dem Produzenten und Profigitarristen Guido Wehmeyer aus Steinhagen. Drei sind bereits fertig: Die Hüttensamba (Schalalala) aus Landeier-Zeiten haben Hanhart und Fechtelkord neu aufgelegt, ein bisschen rockiger versteht sich, dazu kommen die neuen Songs „Frühstück“ und „Der Berg groovt“ – kleiner Textausschnitt: „Oh hier in den Bergen könnte ich sterben“.

Bei den ersten Auftritten wollen die Stimmungsgaranten auch einige Coversongs spielen, dazu aber auch Gas geben und noch neue Lieder produzieren. Gebucht ist das Duo bereits für den Karneval des Marienfelder Karnevalvereins Heckerheide. „Verhandlungen laufen bezüglich der Sause an Weiberfastnacht im Rathauszelt. Und wir hoffen, dass wir auch am Karnevalssonntag nach dem Umzug auf dem Alten Markt spielen dürfen. Da waren wir schließlich immer“, sagt Hanhart mit Blick darauf, dass Die Landeier dort stets die jecken Tage in Harsewinkel beendeten. Das Booking läuft übrigens über Dominik Klima – und damit kommt ein weiteres der einst vier früheren Landeier ins Spiel.

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