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Greffen

Ortsdurchfahrt: Greffener spricht von Geldverschwendung

Greffen (gl)

Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Greffen steht auf der Tagesordnung des  Bauausschusses. Ein Greffener spricht von Geldverschwendung.

Die Ortsdurchfahrt Greffen sollen umgestaltet werden. Dazu bezieht Edgar Gerbaulet von den Grünen Stellung.

Greffen (gl) - Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Greffen steht am Donnerstag, 3. Februar, ab 17 Uhr in der Mensa der Gesamtschule auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses. Im Vorfeld der Sitzung äußert sich Edgar Gerbaulet von den Grünen dazu.

Ein Blick zurück

Er spricht von Geldverschwendung und blickt zurück. „Anfang der 1980er-Jahre wurden zur Verkehrsberuhigung und Verschönerung der Greffener Ortsdurchfahrt 800.000 D-Mark in 20 Bauminseln investiert. Jetzt soll in dieser Woche über den Kahlschlag von 18 mittlerweile stattlichen ortsbildprägenden Bäumen und den Rückbau zur Rennstrecke für stolze 835.000 Euro allein zu Lasten der Stadt entschieden werden. Ich kann dieses Vorhaben nur als schwachsinnig bezeichnen“, heißt es in der Stellungnahme. 

Den Eingaben der Greffener zu diesem Vorhaben sei zu entnehmen, dass sie keine Änderung des Status quo wünschen, sondern nur die eine oder andere „kleine Änderung der aktuellen Verhältnisse“. 

Vorschlag: Nur die gefährlichen Bordsteinkanten einebnen

Gerbaulets Vorschlag: Im Rahmen der Deckensanierung durch Straßen NRW sollten für die Radfahrer nur die gefährlichen Bordsteinkanten eingeebnet werden. Und die Bäume sollten, wenn es nach Gerbaulet geht, „da bleiben, wo sie sind“. 

Dann werde Greffen auch weiterhin als liebenswertes grünes Dorf wahrgenommen und nicht als Straßendorf für den schnellen Durchgangsverkehr. 

Bildung eines Arbeitskreises vorgeschlagen

Der Greffener weiter: „Da vom Landesbetrieb Straßenbau derzeit noch keine Aussage bezüglich der Konzeptplanung vorliegt und es auch noch keinen konkreten Zeitraum zur Durchführung der geplanten Deckensanierung gibt, schlage ich die Bildung eines Arbeitskreises aller Parteien sowie der Ortsheimatpflegerin – auch im Interesse des Harsewinkeler Steuerzahlers – vor. 

Angesichts mangelnder Steuereinnahmen sollte keine weitere Rücklage aufgelöst, sondern durch Haushaltsdisziplin eine Geldverschwendung vermieden werden.“

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