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Acht Verhandlungstage bis zum 20. Juli angesetzt

Rollstuhlfahrer ermordet: Angeklagter schweigt

Münster (dpa). Sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 71-jährigen Rollstuhlfahrers aus Beelen (Kreis Warendorf) muss sich der mutmaßliche Täter seit Dienstag wegen Mordes vor Gericht verantworten. Am ersten Prozesstag schwieg der 50-Jährige zu den Vorwürfen. Der Angeklagte soll den halbseitig gelähmten Rentner einen Tag vor Heiligabend 2017 in dessen Haus erstochen und ausgeraubt haben.

Der 50-jährige Angeklagte soll den Rollstuhlfahrer in dessen Wohnhaus (Foto) in Beelen im Kreis Warendorf ermordet haben. Foto: Wolfgang Wotke/Archiv

Die Beute beläuft sich laut Anklage auf knapp 15.000 Euro. Zum Prozessauftakt vor dem Schwurgericht Münster äußerte sich der Angeklagte nicht.

Angeklagter will sich bislang nicht äußern

Der mutmaßliche Täter war im Januar nach einem DNA-Treffer festgenommen worden. Laut Anklage hatte er sich am 23. Dezember 2017 gegen 10.30 Uhr zu der Wohnung des späteren Opfers begeben. Dort soll er dem 71-Jährigen zunächst mit einem Holzscheit auf den Kopf geschlagen und ihn anschließend mit einem Küchenmesser drei Mal in den Rücken gestochen haben. Die Klingenlänge betrug laut Anklage 16 Zentimeter.

Hintergrund der Tat sollen eine Alkoholabhängigkeit und finanzielle Not gewesen sein. Das Geld aus der Beute hatte der 50-Jährige laut Anklage in seiner Wohnung im münsterländischen Oelde unter einem TV-Tisch versteckt.

Ermittler finden die Beute beim Beschuldigten

Das Schwurgericht Münster hat für den Prozess zunächst noch acht Verhandlungstage bis zum 20. Juli vorgesehen.

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