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3. Ökumenisches Frühstück: 230 Besucher auf dem Alten Markt in Harsewinkel

Sie lassen es sich richtig schmecken

Harsewinkel (WB). Das Frühstück hat in der Vergangenheit nicht nur weltbekannte Maler zu schönsten Gemälden inspiriert, sogar in der Bibel finden sich Passagen, die von der Stärkung zum Tagesbeginn berichten. So findet sich im Kapitel 21 des Buch Johannes, dass der auferstandene Gottessohn Jesus zu seinen Jüngern am See von Tiberias  »Kommet her und frühstücket!« sagte.

Gabriele Grund

Mmmh, lecker: Agi Twellmann (vorne) mit Franz-Josef Söte, Friedhelm Thüte und Christa Quiel beim Frühstück. Foto: Gabriele Grund

Und das, nachdem einige Jünger vom Fischen zurückgekehrt waren. Eine herzliche Einladung zum gemeinsamen Frühstücken haben am frühen Sonntag auch die drei christlichen Kirchengemeinden in Harsewinkel mit der »Ökumenischen langen Tafel« ausgesprochen.

Gute Gespräche an 34 Tischen

Wo Stunden vorher noch ein großes Freiluftkonzert stattfand, standen nun 34 Tische mit passender Bestuhlung, damit 230 angemeldete Besucher unter freiem Himmel ausgiebig brunchen konnten. Unter dem Motto »Mitgebrachtes Teilen – Gemeinschaft erfahren« nutzten Vertreter der katholischen, evangelischen und syrisch-orthodoxen Kirchengemeinden das zwanglose Zusammenkommen auf dem Alten Markt, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, aber auch dem Gemeinschaftserlebnis zu frönen.

Die Geistlichen, Jörg Eulenstein und Martin Liebschwager von der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Gemeindepfarrer David Celik und Isa Mateo Simon als Vorstandsmitglied der Syrisch-Orthodoxen-Kirche von Antiochien Mor Augin  freuten sich riesig über die tolle Resonanz. »Wir haben diesmal rund 40 Personen mehr als im Vorjahr«, strahlte Jörg Eulenstein, der die ökumenische Tafel federführend organisiert hatte.

Manche trinken Kaffee, andere lieber Sekt

Dabei wurden einige der »Open Air«-Gourmets zu sehenswerter Tischkultur animiert. Mit frischen Blumensträußen dekoriert, fanden sich leckere Variationen rund um Spargel, selbst gebackene Brote, hausgemachte Wurst, allerlei Dips, Soßen, frisch gebratene Hähnchenschenkel,  belegte Fladenbrote, eingelegtes Gemüse, Käsespieße, Wraps, frische Frikadellen sowie frisch gekochter Kaffee, Tee, aber auch Bier und Sekt auf den reichlich gedeckten Tischen.

Dazu hatten einige Teilnehmer schöne Tischtücher ausgelegt und mit edlen Etageren und sogar Kerzenarrangements auch Liebe zum Detail bewiesen.  Zudem hatte eine Tischgruppe »Den ersten Schultag« als Thema. Harald Richter hatte seine Leckereien kurzerhand in einem ausgemusterten Flugzeugservicewagen verstaut.

Stark vertreten waren auch Mitglieder aus den Kolpingsfamilien Harsewinkel und Marienfeld. Die Idee zur Ausrichtung der »Ökumenischen langen Tafel« hatte vor drei Jahren der damalige Dechant Wim Wigger. Vorbild war eine ähnliche Veranstaltung beim Stadtkirchentag in Oelde.

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