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Caritas-Sozialstation bezieht neue Räume an der August-Claas-Straße

Umzug erfolgt nach fünf Jahren

Harsewinkel (WB). Fünf Jahre hat die Caritas nach neuen Räumen für ihre Sozialstation gesucht. Jetzt ist man endlich fündig geworden. In dieser Woche ist das Team von der Jahnstraße zur August-Claas-Straße 60a umgezogen.

Stefanie Winkelkötter

Das Caritas-Team berät jetzt in neuen Räumen an der August-Claas-Straße 60a (von links): Gaby Schultes, Claudia Sternberg, Birgit Obermeyer, Cornelia Chemnitz, Maria Bobisz und Leiterin Monika Brockmann. Foto: Stefanie Winkelkötter

Am Montag und Dienstag rückte ein Umzugsunternehmen an, seit gestern sind die Mitarbeiterinnen um Leiterin Monika Brockmann an neuer Anlaufstelle erreichbar. Die alten Räume am Haus St. Hildegard seien einfach zu klein geworden, außerdem sei die Aufteilung der Räume ungünstig gewesen, erklärt Monika Brockmann die Gründe für die räumliche Veränderung.

Statt 90 Quadratmeter stehen jetzt 140 zur Verfügung

»Kurz vor der Jahrtausendwende sind wir – damals auch von der August-Claas-Straße – zum Haus Hildegard umgezogen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir knapp 30 Mitarbeiter und 70 Patienten zu versorgen. Heute sind es 60 Mitarbeiter und viel mehr Patienten. Es wurde einfach zu eng«, sagt Brockmann und verweist darauf, dass an alter Stelle 90 Quadratmeter Fläche zur Verfügung standen, an neuem Standort 140. »Und wir sind zentral geblieben, das war uns sehr wichtig. Wir sind ja nur zwei Straßen weiter gezogen«, sagt Monika Brockmann. Die neuen Räume befinden sich in einem Neubau, die Sozialstation ist im Erdgeschoss untergebracht, in den oberen Stockwerken befinden sich barrierefreie Wohnungen.

In der Sozialstation wird die Versorgung der Patienten organisiert. Die Touren werden am Computer geplant, Mitarbeiter gehen ein und aus, um Schlüssel, Medikamente oder Handys zu holen. »Hier ist richtig Leben drin«, sagt die Leiterin. Neben den Mitarbeitern kommen Patienten und Angehörige zur Beratung. Sie werden gleich hinter der Eingangstür von Maria Bobisz begrüßt, die die Besucher dann an die Expertinnen weiterleitet. Brockmann: »Oft geht es um Beratungen zum Thema Pflege, zum Beispiel um die Einstufung in Pflegestufen. Da sind die Unsicherheiten vielfach sehr groß. Wir beraten aber auch über den Hausnotruf, da vermitteln wir die Interessenten weiter, das wird sehr gut angenommen.«

Öffnungszeiten haben sich geändert

Weitere Themen, mit denen sich die Mitarbeiter befassen, ist das »Essen auf Rädern«, das zwar über die Zentrale in Warendorf läuft, wofür die Beratung aber ebenfalls in Harsewinkel angeboten wird. »Dazu geht es bei uns um Themen wie Behandlungspflege, Tablettengabe, Verbände oder Insulinspritzen. Und wir engagieren uns in der Palliativpflege, dazu haben wir eigens geschulte Kräfte.« Dazu wird regelmäßig ein Kursus in häuslicher Alten- und Krankenpflege angeboten. »Wir arbeiten trotz des Umzugs auch in Zukunft eng mit dem Haus Hildegard und der Tagespflege zusammen«, versichert Monika Brockmann.

Die Caritas-Mitarbeiterinnen sind seit gestern an ihren neuen Arbeitsplätzen bei der Arbeit, erreichbar ist die Sozialstation aktuell per Rufumleitung unter der alten Telefonnummer 05247/1511, die aber irgendwann abgeschaltet wird, und der neuen Rufnummer 05247/4038290. Die Öffnungszeiten der Caritas-Sozialstation an der August-Claas-Straße 60a haben sich wie folgt geändert: montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr, donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.

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