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Harsewinkel/Greffen . Nach dem Brand des Bücherschranks im Michel

Verkohlter Bücherschrank in Harsewinkel wird repariert

Harsewinkel/Greff...

Der Anfang Januar in Brand gesetzte Bücherschrank in Harsewinkel kann repariert werden. Und: Auch Greffen soll einen Bücherschrank bekommen.

Anfang Januar wurde der Bücherschrank im Michel-Vauthrin-Park angezündet. Er kann aber für rund 500 Euro repariert werden. In Marienfeld gibt es bereits einen Bücherschrank an der Kita St. Martin. Und Greffen soll ebenfalls einen bekommen Archivfoto: Grund

Harsewinkel/Greffen (jau). Nach dem Brand des Bücherschranks im Michel-Vauthrin-Park in Harsewinkel hat die SPD beantragt, einen neuen Schrank für Harsewinkel sowie weitere in Marienfeld und Greffen aufzustellen. Das Thema kam am Mittwoch im Kulturausschuss auf den Tisch.

Awo übernimmt Patenschaft

Anna Lena Gollnick von der Stadtverwaltung machte deutlich, dass der angezündete Bücherschrank wieder repariert werden könne – für rund 500 Euro. Ulrich Weidlich vom Awo-Ortsverein habe signalisiert, dass er und weitere Ehrenamtliche sich als Paten um den Bücherschrank in Harsewinkel kümmern würden.

Und auch Marienfeld verfügt bereits über einen solchen Schrank – und zwar am St.-Martin-Kindergarten. Fehlt also nur noch einer für Greffen, damit die Menschen in allen Ortsteilen auf einen Bücherschrank zurückgreifen können.

Kitas wollen sich in Greffen um Bücherschrank kümmern

Und auch dafür gibt es bereits eine Lösung, auf die Regina Meißner Schlömer (SPD) hinwies: SPD-Ratsfrau Sandra Hoffmann hat im Vorfeld der Sitzung mit der Awo-Kita Regenbogen und mit der katholischen Kita St. Johannes gesprochen. Beide Greffener Einrichtungen sind bereit, sich als Paten um den Bücherschrank zu kümmern. 

Ein möglicher Standort wäre der neue Dorfplatz an der Schulstraße. Dafür sollen jetzt erst einmal 10 000 Euro – mit Sperrvermerk – in den Haushalt eingestellt werden. Ein einstimmiger Beschluss. 

Möglichst kostengünstig realisieren

Günter Bruns (CDU) drängte auf eine günstigere Lösung. Seine Parteifreunde André Füchtenkötter und Stephan Höving brachten die Außenwerkstatt sowie Sponsoren ins Spiel. Anna Lena Gollnick hatte schon Angebote von Firmen hereingeholt, die sich zwischen 5300 und 8200 Euro bewegen. Jetzt soll das Ganze möglichst kostengünstig realisiert werden. 

Sorgen um die Bestückung des Bücherschranks machte sich Irene Meyer-Wilmes (CDU). Dazu Janosch Linden (Grüne): „Bücher sind nicht gefährlich. Wenn man überlegt, was sich die Kinder und Jugendlichen alles übers Handy anschauen, muss man sich um Bücher keine Gedanken machen.“

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