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Harsewinkel

Wird die Ostortstraße zur Fahrradstraße?

Harsewinkel/Greffen (gl) - Die Ostortstraße, die Greffen und Harsewinkel verbindet, als Fahrradstraße auszuweisen - diese Idee hatten SPD-Ratsfrau Sandra Hoffmann und der Fraktionssprecher Reinhard Hemkemeyer. Jetzt haben die Sozialdemokraten dazu einen Antrag ins Rathaus geschickt.

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Die SPD beantragt, dass die Stadt überprüfen soll, ob die Ostortstraße zwischen der B 513 in Greffen und dem Tecklenburger Weg in Harsewinkel als Fahrradstraße ausgewiesen werden kann. Damit soll eine Alternative zum viel befahrenen Radweg an der Bundesstraße 513 geschaffen werden. Foto:

Demnach soll die Stadtverwaltung überprüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Ostortstraße von der B 513 in Greffen bis zum Tecklenburger Weg in Harsewinkel als Fahrradstraße ausgewiesen werden kann. Die SPD begründet ihren Vorstoß so: „Fahrradfahren wird immer beliebter. Insbesondere durch das E-Bike wurde und wird die Zielgruppe der Radfahrer immer größer. Von vielen Seiten wird aber der Zustand der Fahrradwege – zum Beispiel an der B 513 zwischen Greffen und Harsewinkel – bemängelt. Auch aus diesem Grund möchten wir prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Ostortstraße und gegebenenfalls angrenzende Straßen wie die Kriegerstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt werden können, um eine Alternative zum viel befahrenen Radweg an der B 513 zu schaffen.“

Fahrrad  ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken

Aus Sicht von Hoffmann und Hemkemeyer erleichtern Fahrradstraßen das Radfahren: „Gemeinsame Fahrten werden attraktiver, da Radfahrer auf Fahrradstraßen nebeneinander fahren dürfen und sich unterhalten können. Mit der Einrichtung von Fahrradstraßen wird das Fahrrad noch mehr als ernst zu nehmendes Verkehrsmittel in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gestellt.“

Maximal  Tempo 30

Zudem erübrigt sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung, wie sie zum Beispiel an der Wohnsiedlung zwischen dem Tecklenburger Weg und der Kriegerstraße vorhanden ist, da auf einer Fahrradstraße maximal nur Tempo 30 gefahren werden darf, heißt es in dem Antrag. „Fahrradstraßen können ohne großen Aufwand eingerichtet werden. Bauliche Änderungen sind in der Regel nicht notwendig. Es muss lediglich eine Beschilderung vorgenommen werden. Optimalerweise sollte in regelmäßigen Abständen Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht werden. Eine solche Maßnahme kann also mit relativ geringen finanziellen Aufwand umgesetzt werden“, teilt die SPD mit.

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