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Bericht zur Harsewinkeler Außenwerkstatt im Fachausschuss endet mit Applaus

Wogen haben sich geglättet

Harsewinkel (WB/sw). Nach der ganzen Aufregung um die Außenwerkstatt, nach Diskussionen um einen Umzug, um eine Veränderung des Konzeptes oder gar die komplette Auflösung, haben sich die Wogen inzwischen doch wieder geglättet.

In der Außenwerkstatt bereiten sich Jugendliche unter der Aufsicht ehrenamtlicher Rentner auf das Berufsleben vor. Foto: Wolfgang Wotke

»Es wurde auch viel hineininterpretiert, was gar nicht der Fall war«, sagt Alfred Lend­zian. Er ist zusammen mit Martin Meierkord einer der »Köpfe« hinter der Außenwerkstatt und war am Mittwochabend gemeinsam mit Gesamtschulleiter Andreas Stork im Schul-, Kultur- und Sportausschuss, um über die Außenwerkstatt zu berichten. »Am Ende gab es sogar Applaus«, freute sich Lendzian später.

Schüler sollen fit fürs Berufsleben werden

Nach wie vor und auch unter dem Dach der Gesamtschule hat die Außenwerkstatt das Ziel, den Schülern Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedener Berufe durch Ausprobieren zu ermöglichen. Der Einstieg in die Ausbildung und ins Berufsleben soll erleichtert werden, zudem sollen die Schüler durch die Arbeit mit den ehrenamtlichen Rentnern und deren Beziehungen zu heimischen Unternehmen leichter einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten.

Neun Rentner sind aktuell im Einsatz: Heinz Kuhre, Werner Lange, Christian Frühauf, Bernhard Suhr, Günter Laumann, Alvis Grawe, Peter Petschik, Hans Husmann, Uwe Meyer, dazu – nicht mehr ganz aktiv – Willi Düpjohann. Sie betreuen jeweils Kleingruppen von maximal drei Schülern.

15 Schüler im Langzeitpraktikum

Bearbeitet werden die Sparten Metall, Holz, Farbe und Raum, Verwaltung und Logistik, Fahrrad und Mobilität, Motortechnik, Garten- und Landschaftsbau, Gemüseanbau, Elektrotechnik und Solartechnik, Haustechnik und Anlagenpflege. Gesamtschulprojekte wie der Schulgarten und das Expertenlabor werden unterstützt, dazu gibt es projektbezogenes Arbeiten in verschiedenen Bereichen, die in der Gesamtschule nicht realisiert werden können.

15 Schüler befinden sich in einem Langzeitpraktikum und arbeiten jeden Donnerstag von 7.55 bis 13.20 Uhr in der Außenwerkstatt. Zudem gibt es eine Arbeitsgemeinschaft Handwerken für 16 Schüler der siebten und achten Klassen.

Jeden zweiten Dienstag stehen Projektarbeit und ein Beitrag zur Lebenspraxis auf dem Plan, ein Programm insbesondere für Schüler der Klasse sieben mit besonderem Förderschwerpunkt. Die Ausschussmitglieder waren sehr angetan von dem Bericht. Ein Problem, nämlich eine mangelnde Beschattung der Räume, soll noch gelöst werden.

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