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Offene Gartenpforten in der Ravensberger Landschaft: Angelika und Michael Faber begrüßten in Werther viele Interessierte

Lauschige Ecken bieten viel Anregung

Werther

Die rund 1000 Quadratmeter Fläche rund um das Haus von Michael und Angelika Faber am Winkel in Werther quellen über vor Stauden, Gräsern und Rosen in jeglicher Farbe und Höhe. Jetzt bewunderten wieder zahlreiche Besucher dieses blühende Paradies.

Von Sandra Homann

Rosen, Stauden und vieles mehr locken die Besucher nach Werther in den Garten Faber. Foto: Sandra Homann

Schmale Wege führen zu kleinen Sitzecken zwischen all der blühenden Pracht. An diesem Tag der offenen Gartenpforte ist der kleine Garten bevölkert von gleichgesinnten sympathischen „Gartenverrückten“. Bei schönstem Wetter kommen sie von weit her, um sich Inspirationen und Anregungen zu holen. Oder einfach, um zu genießen und sich von der Pracht der üppigen Beete einfangen zu lassen.

Offene Gartenpforten in der Ravensberger Landschaft: Angelika und Michael Faber haben jetzt ihren Garten in Werther interessierten Besuchern gezeigt. Foto: Sandra Homann

1994 bezog das Ehepaar das Haus in Werther und machte sich sofort an die Arbeit. „Ein Garten entsteht ja nicht einfach, er wächst und ändert sich ständig“, erinnert sich Apotheker Michael Faber an die Anfänge. 2009 kam das gegenüberliegende Grundstück als „Wunderwiese“ dazu. Diese wird mehr und mehr mit Ablegern aus dem eigenen Garten bepflanzt: Fingerhut, Astern, Phlox und Rosen sind in Beeten zusammengefasst. Zwischendrin immer wieder kleine Hingucker wie bemalte Gummistiefel, bepflanzte Zinkeimer, alte Türen und kleine Oasen zum Entspannen.

Zu den Hinguckern gehören auch solche Arrangements, etwa mit Fingerhut und Zierlauch. Foto: Sandra Homann

Zum Tag der offenen Gartenpforte ist auch Walter Carotta mit seinem italienischen dreirädrigen Gefährt mit von der Partie gewesen: An dem Piaggio Ape schenkte er Kaffeespezialitäten aus.

Hingucker ganz anderer Art: Walter Carotta serviert an seiner Ape Kaffeespezialitäten. Foto: Sandra Homann

Wenn man sich so umschaut, kann man nur erahnen, wieviel Arbeit in dieser Oase steckt. „So zwei, drei Stunden bin ich schon jeden Tag im Garten beschäftigt, Samen ziehen, Unkraut entfernen, Verblühtes abschneiden“, erzählt Angelika Faber. Auf die offene Gartenpforte freuen sich beide jedes Jahr sehr. „Die Anerkennung und das Lob für unser kleines Paradies nehmen wir gern an, besonders schön ist der Austausch mit den Gästen“, plaudert sie zwischen Keksen und selbstgemachter Limonade. Der Erlös des Eintritts geht an „Ärzte ohne Grenzen“, humanitäre Hilfe diesmal für die Ukraine.

Bitte Platz nehmen im "grünen Esszimmer"! Foto: Sandra Homann

Während an den Tagen und langen Abenden vor der Veranstaltung noch der letzte Schliff für die Gäste vorgenommen wurde, werden Michael und Angelika Faber nun auch wieder mal in Ruhe in einer ihrer lauschigen Ecken sitzen und ihre Augen über die gelungene Gartenpracht schweifen lassen – und das Unkraut kurz ignorieren.

Wer noch mehr Garten genießen will: Am Sonntag, 26. Juni, öffnen in Werther Alexa und Stephan Krebs ihren Garten an der Bergstraße 21 - von 11 bis 18 Uhr sind hier Besucher willkommen.

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