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Donnerstag und Freitag keine Restmüllabfuhr in Halle

Müllentsorger treten in den Streik

Halle

In dieser Woche müssen die Haller sich darauf einstellen, dass ihre Mülltonnen ungeleert stehen bleiben. Die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmen PreZero sind zum Streik aufgerufen.

Müllfahrzeuge beim Einsatz in Halle, hier bei der Abfuhr von Plastikmüll aus gelben Tonnen. Foto: Stefan Küppers

Von einer Streikankündigung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für Beschäftigte in der Abfallentsorgung der PreZero Unternehmensgruppe ist auch der Standort Halle betroffen, der bekanntlich in Künsebeck an der Dahlbreede liegt. Verdi kündigt einen Ausstand an. Es werde zu Störungen bei der Hausmüllentsorgung kommen.

Die Stadt Halle teilte dazu am Mittwoch mit, dass die Abfuhr der Restmülltonnen am Donnerstag im Bezirk 4 und am Freitag im Bezirk 5 nicht durchgeführt werde. Die Stadtverwaltung sei bemüht, dass die ausgefallenen Touren nachgeholt werden können.

Verdi ruft die Beschäftigten der PreZero-Unternehmensgruppe, deren Eigentümer die Schwarz-Gruppe (Lidl) ist, zu einem mehrtägigen Streik auf. Zum Hintergrund: In bisher vier Verhandlungsrunden konnte kein Ergebnis erzielt werden. Verdi fordert eine Erhöhung der sogenannten Tabellenentgelte um linear sieben Prozent, mindestens aber um 175 Euro. Die Ausbildungsvergütungen sollen je Jahrgang um 100 Euro steigen. Die Forderung wird für eine Laufzeit von zwölf Monaten erhoben.

Nach Darstellung von Verdi hat PreZero in den vergangenen zwei Jahren seine Umsätze massiv steigern können und sich europaweit durch Aufkäufe vergrößert.

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