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  7. Norbert Walter-Borjans ehrt SPD-Mitglieder in Werther - und verteidigt den Bundeskanzler

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SPD Werther zeichnet langjährige Mitglieder aus – und bekommt dafür prominenten Besuch

"NoWaBo" verteidigt den Bundeskanzler

Werther

„Die 70er Jahre waren nicht eine Zeit der Fehler, sie haben uns Jahrzehnte des Friedens gebracht“, sagt Norbert Walter-Borjans mit Blick auf die vom damaligen Bundeskanzler Willy Brandt eingeleitete Ostpolitik. Ganz gleich wie zerstritten die Welt sei, es komme immer darauf an, miteinander zu verhandeln, betont der frühere NRW-Finanzminister und ehemalige SPD-Bundesvorsitzende bei seinem Besuch in Werther-Theenhausen.

Von Johannes Gerhards

Mit Unterstützung prominenter Parteigenossen ehrte der SPD-Ortsverein Werther langjährige Mitglieder. Von links: Zeynel Sagir, Annette Milke-Gockel (beide seit 40 Jahren), Kurt Haselhorst (60), Bürgermeister Veith Lemmen, Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar, Bodo Brinkmann (40), Silvia Mehring (Neumitglied), Dietmar Wadewitz (25), Georg Fortmeier (ehemals MdL), Norbert Walter-Borjans (Ex-NRW-Finanzminister und SPD-Bundesvorsitzender), Thorsten Klute (MdL), Heinzpeter Jerrentrup (50), Werner Glenewinkel (neu) und Wolfgang Bartschat (50). Foto: Johannes Gerhards

„Olaf macht etwas, was ganz schwierig zu sein scheint: vernünftig sein“, so verteidigt er den Kurs des amtierenden Bundeskanzlers in der gegenwärtigen Situation angesichts des Krieges in der Ukraine. „Sofort drauf hauen ist genauso falsch wie zu lange abwarten“, sei die Lehre aus den beiden Weltkriegen, betont „NoWaBo“, wie ihn die Sozialdemokraten gerne nennen.

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