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Er übersteht das KZ, seine Familie verbrennt 100 Bilder: Böckstiegel-Museum Werther zeigt neue Ausstellung "Herbert Ebersbach - Dem Leben Farbe geben"

Oft tragisch und immer ausdrucksstark

Werther

"Ein absolut spannender Lebenslauf!“, sagt David Riedel, künstlerischer Leiter des Böckstiegel-Museums, über Herbert Ebersbach (1902-1984). Spannend – und zuweilen auch tragisch mit mehreren künstlerischen Neu-Anläufen. Dem Künstler, der wie Böckstiegel den größten Teil seines Lebens in Dresden und Bielefeld verbracht hat, widmet das Museum die neue Ausstellung „Herbert Ebersbach – Dem Leben Farbe geben“.

Von Volker Hagemann

Eines von Herbert Ebersbachs spätesten Bildern aus dem Jahr 1977 zeigt den Blick von der Terrasse seines Malerhauses aus über die Wistinghauser Schlucht. Foto: Volker Hagemann

Zu sehen ist sie vom 8. Mai bis zum 7. August. Die Ausstellung zeigt mehr als 70 großformatige Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken des aus dem sächsischen Wildenfels stammenden Künstlers, dazu 15 Werke von dessen Weggefährten wie Otto Dix, Bernhard Kretzschmar und Wilhelm Lachnit. „Übrigens nach acht Jahren die erste Ebersbach-Ausstellung; die letzte gab es 2014 im Kunstmuseum Ahlen“, weiß Kuratorin Dr. Christiane Reipschläger.

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