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Rheda-Wiedenbrück

Auf ein massives Gebäude verzichtet

Rheda-Wiedenbrück (lani) - Mit einem Umzug der Kreisfeuerwehrschule von St. Vit an zentralere Stelle im Kreisgebiet rechnet Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper “frühestens in drei bis fünf Jahren“. Das bestätigte der oberste Blaurock am Mittwoch gegenüber dieser Zeitung.

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Weil es an der Kreisfeuerwehrschule zu eng geworden ist, sind zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen worden. Foto:

Bevor in die tiefere Bauplanung eingestiegen werde, gelte es, letzte Fragen zum Standort zu klären, sagte Holtkemper. Der Standort am Lattenbusch im Rheda-Wiedenbrücker Stadtteil ist bekanntlich als zu klein für den geplanten Ausbau zu einem Bevölkerungsschutzzentrum erachtet worden. In Verl soll daher für einen zweistelligen Millionenbetrag eine neue Heimat für die Einrichtung errichtet werden.

Seit 1976 genutzt

Dass seitens der Politik erst in den vergangenen Tagen eine Nachnutzung des Areals in den Fokus gerückt worden ist, das seit 1976 zu Schulungszwecken für Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet genutzt wird, wundert Holtkemper. Schließlich sei bereits Ende 2018 das Ende der Feuerwehrschulgeschichte in St. Vit besiegelt worden – wenn auch seinerzeit unter anderen Vorzeichen.

Die CDU-Fraktion im Rheda-Wiedenbrücker Stadtrat hatte jüngst den Antrag gestellt, dass die Verwaltung prüfen möge, inwieweit der Standort für Wohnbauzwecke genutzt werden kann. Zusätzlich hatten die Christdemokraten darum gebeten, bei der Prüfung zu berücksichtigen, ob außer dem Areal der Kreisfeuerwehrschule auch eine Einbindung der Fläche des Gerätehauses des Löschzugs St. Vit möglich ist.

Kein massives Gebäude

Während die einen bereits in Gedanken um Jahre voraus sind, werden am Standort an der Straße „Am Lattenbusch“ Bedarfe des aktuellen Alltags abgedeckt. Weil es in den Hallen der Kreiseinrichtung zuletzt immer enger geworden ist, sind zusätzliche Materiallagerkapazitäten geschaffen worden. Vor dem Hintergrund des mittelfristig bevorstehenden Umzugs nach Verl ist dafür kein massives Gebäude errichtet, sondern auf eine Halle in Leichtbauweise zurückgegriffen worden.

Die Konstruktion unweit des Schlauchpflegeturms soll den Engpass an nutzbarer Fläche zeitnah entgegenwirken, erläuterte Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper am Mittwoch gegenüber dieser Zeitung.

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