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Rheda

Auto gerät bei Reparatur in Wiedenbrück in Brand

Rheda

Dienstagmorgen hat es am Ostring in Wiedenbrück gebrannt. Zum Glück wurde ist dabei niemand verletzt worden.

Zu einem Einsatz am Ostring in Wiedenbrück rückte am Dienstagmorgen die Feuerwehr aus. In einer Werkstatt war ein Auto in Brand geraten.

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Gut 40 ehrenamtliche Feuerwehrleute sind am Dienstagmorgen an den Ostring in Wiedenbrück geeilt, um dort ein Feuer zu löschen. In einer Werkstatt war ein Mercedes in Brand geraten. Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren Schweißarbeiten an dem Fahrzeug durchgeführt worden.

Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers war nach ersten Erkenntnissen der Polizei kein Mechaniker vor Ort. Als er zurück in die Werkstatt kam, brannte die ältere Limousine. Kurz vor 10 Uhr waren zunächst die hauptamtlichen Kräfte sowie der Löschzug Wiedenbrück zu einem Kleinbrand alarmiert worden, wenige Minuten später gab es aufgrund weiterer Notrufmeldungen Großalarm für die Löschzüge Wiedenbrück und Rheda.

Unter Atemschutz im Einsatz

Sechs Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor den giftigen Rauchgasen zu schützen. Das war auch deshalb vorausschauend, weil man zu dem Zeitpunkt nicht ausschließen konnte, dass die für die Dachhaut verwendeten Platten womöglich Asbest enthalten. Unter der Einsatzleitung von Brandamtmann Andreas Harder wurde ein Unterflurhydrant in der Nähe angezapft, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben. 

Der Ostring im Bereich des Jahnstadions wurde von Polizeibeamten komplett gesperrt. Nach den Löscharbeiten wurde der Rauch mit einem Lüfter verdrängt. Die Feuerwehrleute bargen das mit Schutzgas betriebene Schweißgerät aus der Werkstatt und brachten es ins Freie. So konnten weitere Gefahren minimiert werden. 

Letzte Glutnester nach zwei Stunden gelöscht

Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens trennten den älteren Anbau von der Stromversorgung. Nach knapp zwei Stunden waren auch die letzten Glutnester gelöscht, und die letzten Kräfte konnten wieder einrücken. Während des laufenden Einsatzes mussten nach Feuerwehrangaben zwei Einsatzfahrzeuge, welche einsatzbereit waren, zu einem Paralleleinsatz ausrücken. Aufmerksame Anwohner hatten bereits eine leicht brennende Mülltonne gelöscht, sodass vor Ort nur noch nachgelöscht werden musste.

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