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Rheda-Wiedenbrück

Bahnhof ist der Dreh- und Angelpunkt

Rheda-Wiedenbrück (eph) - Bis 2030 soll sich die Republik zu einem Fahrradland entwickeln. Das hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in diesen Tagen als politisches Ziel ausgerufen. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück ist schon jetzt dabei, das Angebot für Fahrradfahrer zu verbessern.

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Moderner, lesbarer und verständlicher: die neuen Hinweisschilder rund um die im Bahnhofsumfeld entstehende „Mobilstation NRW“. Der Bahnhof ist Bindeglied zwischen individuellem sowie öffentlichen Verkehr.

Rund um den Bahnhof wird bereits kräftig daran gearbeitet. Weil immer mehr Bürger die Kombination aus Fahrrad und Eisenbahn nutzen, um ihr Ziel zu erreichen, herrscht dort ein eklatanter Mangel an sicheren Velo-Abstellplätzen. Dies soll sich kurzfristig ändern. Aktuell sind Bauarbeiter damit beschäftigt, im Bereich des Bahnhof-Nordausgangs zwei neue Depots mit je 30 Plätzen zu errichten. Eine weitere Anlage entsteht später am Südausgang. Hier sollen 54 neue Möglichkeiten geschaffen werden, sein Fahrrad weitgehend diebstahlsicher abzustellen.

Wichtiges Bindeglied

„Die Funktionalität des Bahnhofs als Bindeglied zwischen individuellem und öffentlichen Verkehr soll mit dieser Maßnahme gefördert werden“, informiert Stadtpressesprecher Martin Pollklas. Die Kosten für die Investition liegen ihm zufolge bei 174.600 Euro. Vom Nahverkehr Ostwestfalen-Lippe gebe es Fördermittelzusagen in Höhe von 157.100 Euro. Die Erweiterung der Fahrradabstellanlage ist Teil des Gesamtprojekts „Mobilstation NRW“. Sie soll im Juni abgeschlossen sein. Erste Vorarbeiten sind bereits im vergangenen Jahr begonnen worden.

Im Zuge des landesweiten Projekts wollen Stadt Rheda-Wiedenbrück und Kreis Gütersloh im Bahnhofsumfeld gemeinsam eine Mobilstation NRW schaffen. Neben den neuen Fahrradabstellanlagen sind auch eine E-Ladestation, eine digitale Informationsanlage vor dem Bahnhof und eine einheitliche Beschilderung Teil des Vorhabens.

Einheitliches Design

Die ersten von insgesamt zehn neuen Hinweisschildern sind bereits im Stadtbild aufgetaucht. Sie alle tragen das Logo „nrw.mobil“ und sind in einem landesweit einheitlichen Design gestaltet. „Die Tafeln“, so sagt Stadt-Pressesprecher Pollklas, „sind durch große Worte und große Logos schnell zu erfassen und allgemeinverständlich.“ Für die Hinweisgeber und die elektronische Informationsanlage, die ihren Standort links neben dem Bahnhof-Haupteingang erhalten wird, entstehen Kosten in einer Größenordnung von 130.000 Euro. Den Großteil davon trägt das Land NRW. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück ist mit 13.000 Euro beteiligt.

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