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Rheda-Wiedenbrück

Beobachtungswürdige Corona-Häufung

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Jeweils eine beobachtungswürdige Corona-Häufung soll es dem Vernehmen nach in zwei fleischverarbeitenden Firmen in Rheda-Wiedenbrück geben. Wo genau, darüber hüllt sich die Stadtverwaltung in Schweigen. Auch der Kreis machte keine Angabe dazu. 

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„Nicht auffälliger oder unauffälliger als in den vergangenen Wochen auch“ sei die Zahl derer, die bei der Firma Tönnies positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, äußerte Unternehmenssprecher Fabian Reinkemeier. Foto:

„Wir bitten um Verständnis, dass wir zu konkreten Infektionsereignissen grundsätzlich keine Auskunft geben können“, hieß es am Freitag auf Anfrage dieser Zeitung aus dem Rathaus. Zumindest bestätigte Sprecherin Lena Henkenjohann, dass man Kenntnis darüber erhalten habe, „dass sich in einem kleinen, mittelständischen Unternehmen mehrere Mitarbeitende infiziert haben“. Darüberhinausgehende Antworten seien nicht möglich.

„Alles in Ordnung“

„Nicht auffälliger oder unauffälliger als in den vergangenen Wochen auch“ sei die Zahl derer, die bei der Firma Tönnies positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, äußerte Unternehmenssprecher Fabian Reinkemeier. Man bewege sich im Promillebereich, heißt es vonseiten des Konzerns, und das bei mehr als 10 000 Abstrichen (Stand Freitagmorgen), die in dieser Woche entnommen worden seien. „Alles in Ordnung“, betonte Reinkemeier, dass es mit Blick auf die Firma Tönnies keinen Grund zur Besorgnis gebe. Sicherlich gebe es mitunter Schwankungen bei den Infektionszahlen. „Aber es ist nicht so, dass wir sagen, wir haben ein Problem.“

Beate Behlert, Pressesprecherin beim Kreis Gütersloh, mochte am Freitag beobachtungswürdige Infektionsgeschehen weder bestätigen noch dementieren – weil es für die Öffentlichkeit derzeitigen Erkenntnissen zufolge nicht relevant sei. Schließlich beginne man schon bei zwei Fällen damit, sehr genau hinzuschauen und der Frage nachzugehen, ob eine Ansteckung im Betrieb, im häuslichen Umfeld oder völlig unabhängig voneinander stattgefunden hatte. „Klassisches Corona-Kontakt-Management“, sagte Beate Behlert weiter.

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