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Besucher werden sentimental bei Andreasmarkt in Rheda 

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Bei bestem Wetter bevölkerten am Wochenende zahlreiche Besucher die Rhedaer City.

Bei bestem Wetter sind am Wochenende zahlreiche Besucher für den Andreasmarkt in die Rhedaer City gekommen. Die Jüngsten erfreuten sich vor allem bei einer Fahrt in einem der Kinderkarussells.

Rheda-Wiedenbrück (gg) - Gute Stimmung beim Andreasmarkt in Rheda: In Scharen haben am Wochenende bei bestem Wetter junge und ältere Kirmesfreunde die Rhedaer Innenstadt bevölkert. Grund war die 380. Ausgabe der Traditionsveranstaltung, ein von der Stadtverwaltung organisiertes Freiluft-Kirmesvergnügen rund um den Rathausplatz.

40 Stand- und Fahrgeschäftsbetreiber dabei

Rund 40 Stand- und Fahrgeschäftsbetreiber hatten durch unterschiedliche Vergnügungsangebote zum guten Gelingen des Andreasmarkts beigetragen. Durch eine großzügige Platzierung zwischen Rathausplatz, Widumstraße, Großer Wall und Berliner Straße konnten damit allzu große Lücken beim Kirmes-Rundgang vermieden werden. Und während sich am „Scheibenwischer“ Devil Dance auf der Berliner Straße zeitweise Schlangen von Mitfahrwilligen bildeten, verfielen etliche Besucher beim Anblick der Feldmann-Raupenbahn, die neben dem Autoscooter auf der Straße „Großer Wall“ aufgebaut war, in sentimentale Schwärmerei. 

„Wie schön, dass es die Raupe noch gibt. Bei uns hieß die früher Knutschexpress, denn als Jungverliebte hatte man ja nur wenig Zeit, sich unter dem Verdeck zu küssen, ehe es sich plötzlich wieder öffnete. Und weil von den Besuchern und schon gar nicht von den Eltern oder der Familie etwas von der Knutscherei mitbekommen sollten, musste man sich eben beeilen“, erklärte Anni Hildebrandt (61). Marika Hermann (66), ebenso aus Rheda-Wiedenbrück, und Johanna Stump (70) aus Gütersloh stimmten ihr verschmitzt lächelnd zu. 

Nachwuchs fährt auf Kinderkarussells ab

Schwer nachgefragt waren bei den jungen Kirmesbesuchern auch der Autoscooter, das Kettenkarussell und andere Attraktionen, in denen es oftmals rasant und von flotter Musik begleitet voller Trubel zuging. Begleitet von fröhlichem Gejohle und Gekreische hatten alle Mitfahrenden sichtbare Freude an den teils rasanten Schwing- und Drehbewegungen. Die jüngsten Besucher vergnügten sich derweil lieber in einem der Kinderkarussells, beim Fadenziehen oder Entchenangeln. 

Trotz wenig spätherbstlicher Temperaturen um die 15 Grad verweilte auch so manche Freundesschar oder Kollgengruppe an einem Glühweinstand vor dem Rathaus, bevor es für eine Runde in den Autoselbstfahrer oder ein anderes Fahrgeschäft ging. Gut angenommen wurden während der drei Veranstaltungstage auch die zahlreichen Imbiss-, Spiel- und Getränkestände. Der Andreasmarkt in Rheda ist nicht nur eine Kirmes mit langer Tradition, er bildet jedes Jahr den Abschluss der Kirmessaison in der Doppelstadt und weit darüber hinaus.

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