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Rheda-Wiedenbrück

CDU: Impfzentrum in der Stadthalle

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Nachdem sich die CDU in Rheda-Wiedenbrück erfolgreich für erweiterte Testmöglichkeiten eingesetzt hat, geht sie jetzt einen Schritt weiter und fordert ein Impfzentrum an zentraler Stelle. Als Standort bringt sie die Stadthalle ins Gespräch.

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Ginge es nach der CDU-Fraktion, so soll ein Impfzentrum in der Stadthalle aufgebaut werden, um die bestehenden Strukturen im Kreis Gütersloh zu entlasten.

Es sei mit Blick auf das Ende die Priorisierung und die angekündigte Lieferung zusätzlicher Dosen zu erwarten, dass die Einrichtung in Gütersloh in Kürze am Ende der Kapazitäten angelangt sei, heißt es sinngemäß in einem Antrag der Christdemokraten. „Hier möchten wir bereits jetzt Abhilfe schaffen und nicht in Rückenlage geraten.“

Zur Entlastung beitragen

Nach dem Wunsch der CDU wird die Stadtverwaltung beauftragt, gemeinsam mit dem Kreis Gütersloh, der Kassenärztlichen Vereinigung sowie der Ärzteschaft zu prüfen, „inwieweit ein zusätzliches Impfzentrum mit einem Standort in Rheda-Wiedenbrück zusätzliche Kapazitäten auffangen und somit für eine Entlastung des Impfzentrums des Kreises Gütersloh sowie der Hausärzte beitragen kann“. Mit dem Wegfall beschränkender Faktoren wie Priorisierung und Vakzinverfügbarkeit werde ein enormer Druck entstehen, heißt es – auch für die niedergelassenen Mediziner. Schon heute seien viele Praxen mit der hohen Anzahl an Patienten, die sich immunisieren lassen wollten, „überlastet und manche überfordert“.

Aus Sicht der CDU-Fraktion würde sich ein zusätzliches Impfzentrum an zentraler Stelle in Rheda-Wiedenbrück anbieten, konkreter gesagt in der Stadthalle. Sie sei gut erreichbar, verfüge über die erforderliche Infrastruktur sowie Größe und könne mit dem Test-Drive-In des Roten Kreuzes auf dem Parkplatz der Veranstaltungsstätte kombiniert werden.

Ärzte einbeziehen

So könne Rheda-Wiedenbrück auch einen Beitrag für Nachbarkommunen leisten, schreibt CDU-Fraktionschef Tomas Mader. „Wir empfehlen, die hiesige Ärzteschaft und karitative Einrichtungen an einer entsprechenden Planung zu beteiligen.“ In Anbetracht steigender Infektionszahlen sowie angesichts des Umstands, dass eine vakzinindividuelle Wartezeit zwischen den Impfgaben einzuhalten ist und sich eine vollständige Wirkung erst zwei Wochen nach der letzten Injektion einstellt, „unterstreichen wir hiermit den Handlungsbedarf“.

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