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Vier Frauen und ein Mann sollen 22 Senioren bestohlen haben

Eine Diebesbande mit Chauffeur steht jetzt vor Gericht

Rheda-Wiedenbrück/Bielefeld (WB/wow). Es ist immer dieselbe Masche: Zuerst werden die Opfer in einer Bank beim Geldabheben beobachtet, dann verwickelt eine der Täterinnen sie in ein Gespräche die andere klaut ihnen die Geldbörsen samt EC-Karten. Die Diebesbande muss sich jetzt vor Gericht verantworten.

Zuerst wird das Opfer beobachtet, dann wird die Geldbörse geklaut. Eine Diebesbande muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Foto: meierpress

Dabei handelt es sich um vier Frauen und einen Mann: Ginka (23) und ihre Schwester Angelinka (27) T., Milka D. (34), Evtina K. (43) sowie Stancho St. (37), alle aus Bulgarien, sollen in der Zeit zwischen Oktober 2010 und Februar 2017 insgesamt 22 Opfer, meist ältere Damen, vornehmlich in Rheda-Wiedenbrück, bestohlen haben.

Ihnen wird schwerer Bandendiebstahl vorgeworfen. Den Schaden beziffert die Bielefelder Staatsanwältin Claudia Bosse auf etwa 10.000 Euro. Doch das seien nur die Fälle, die ihnen bewiesen werden können, anhand von Handydatenauswertungen und Überwachungsmaßnahmen der Kripo.

Zwei Täterinnen sollen Sozialleistungen kassiert haben

Der 37-jährige Stancho St. soll die Frauen zu den Sparkassen und Verbrauchermärkten gefahren haben. Dieses Team, das zurzeit auf den Anklagebänken im Landgericht Bielefeld sitzt, sei immer wieder nach Deutschland ein- und ausgereist, zwei Täterinnen hätten in Deutschland zusätzlich sogar Sozialleistungen kassiert.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 28. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Gütersloh.

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