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Rheda-Wiedenbrück

Feuerwehr sucht Zug und Verletzte

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Als ein Zugführer am Dienstag gegen 22.25 Uhr drei Personen im Gleisbett im Bereich der Nonenstraße in Rheda erkannte, führte er eine Notbremsung durch und brachte die Bahn in Höhe des Georg-Nolte-Wegs zum Stehen. Eine Stunde lang war die Strecke gesperrt.

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Etwa 100 Aktive aus Rettungsdienst und Feuerwehr durchforsteten das Gleisbett zwischen Bahnhof Rheda und Georg-Nolte-Weg in der Annahme, es habe eine Kollision gegeben.

Aufgrund ungenauer Ortsangaben waren zunächst die Löschzüge Herzebrock, Clarholz und Möhler alarmiert worden, ferner Rettungswagen aus Clarholz und Oelde sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Im Bereich der Brocker Straße wurde intensiv gesucht, aber kein Zug gefunden. Der Löschzug Rheda, der ebenfalls alarmiert worden war, entdeckte die mit 14 Passagieren besetzte Bahn schließlich im Bereich des ehemaligen Pfleiderer-Werks.

Keine Hinweise auf Kollision

Etwa 100 Männer und Frauen durchforsteten daraufhin das Gleisbett zwischen Bahnhof und Georg-Nolte-Weg in der Annahme, es habe Verletzte gegeben. Aber: Weder dort noch an dem RRX-Zug fanden sich Hinweise auf eine Kollision. So konnte der Notfallmanager nach Rücksprache mit Bundespolizei sowie Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Kottmann die Trasse wieder freigeben.

Zahlreiche Züge hatten bis dahin westlich und östlich der vermeintlichen Unfallstelle im jeweils nächsten Bahnhof warten müssen. Die Feuerwehrleute boten den RRX-Mitfahrenden nach Angaben Kottmanns Getränke an, der Triebwagenführer wurde durch einen Kollegen ersetzt.

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