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Rheda-Wiedenbrück

Feuerwehrareal für Wohnungsbau nutzen

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - In Verl soll ein Bevölkerungsschutzzentrum gebaut werden, die Kreisfeuerwehrschule in St. Vit wird zu klein. Nun hat die CDU Rheda-Wiedenbrück den Antrag gestellt, dass die Verwaltung prüfen möge, inwieweit der Standort für Wohnbauzwecke genutzt werden kann.

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Seit 1976 betreibt der Kreis Gütersloh in den Räumen der ehemaligen Grundschule in St. Vit die Feuerwehrschule. Foto:

Seit 1976 betreibt der Kreis Gütersloh in den Räumen der ehemaligen Grundschule in St. Vit die Feuerwehrschule. Wenn nicht gerade Corona den Betrieb lahmlegt, zählt die Einrichtung 3300 Teilnehmern und etwa 250 Veranstaltungen im Jahr. Darüber hinaus sind in dem Gebäude die Kreisschlauchpflegerei, eine Atemschutzübungsstrecke, eine Informations- und Kommunikationsgruppe, sowie eine Fahrzeughalle untergebracht. Außen rundet ein Übungsgelände das Angebot ab.

Die CDU-Fraktion bittet die Stadt darum, bei der Prüfung zu berücksichtigen, ob außer dem Areal der Kreisfeuerwehrschule auch eine Einbindung der Fläche des Gerätehauses des Löschzugs St. Vit möglich ist. Schließlich gelte die Zuwegung dorthin ohnehin als suboptimal für die Einsatzkräfte, ganz zu schweigen von der Parkplatzsituation.

Also schlagen die Christdemokraten vor, dass die örtlichen Blauröcke in ein moderne und geeignetere Unterkunft umziehen. Ihr bisheriges Domizil könnte dann ebenfalls eingeebnet und das Grundstück zur Schaffung von Wohnraum genutzt werden. Nähme man dann noch den „alten“ Fußballplatz (Flurstück 110) dazu, „so könnte eine Entwicklungsfläche von circa 15.000 Quadratmetern entstehen“, hat die CDU-Fraktion unter Thomas Mader ausgerechnet.

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