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Rheda-Wiedenbrück

Kooperation zwischen Einstein-Gymnasium und Museum

Rheda-Wiedenbrück

Kaum haben die Sommerferien begonnen, fiebern die Kunstlehrer Franziska Rinne und Tobias Killgus vom Einstein-Gymnasium in Rheda sowie Christiane Hoffmann, Leiterin des Wiedenbrücker-Schule-Museums, bereits dem nächsten Schuljahr entgegen.

Zum Thema "Die Wiedenbrücker Altarbauschule - Wirtschaftsfaktor und Kulturgeschichte" wollen Christiane Hoffmann, Franziska Rinne und Tobias Killgus gemeinsam mit Schülern der Jahrgangsstufe neun des Einsteingymnasiums forschen.

Aus gutem Grund, wie sie meinen. Das Einstein-Gymnasium, genauer eine Arbeitsgemeinschaft der Stufe neun, werden das kommende Schuljahr im Rahmen des Projekts „Denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Thema „Die Wiedenbrücker Altarbauschule – Wirtschaftsfaktor und Kulturgeschichte“ forschen. Weil es spartenübergreifend angelegt ist, lernen die Jugendlichen darüber hinaus wissenschaftliche und kunsthandwerkliche Berufsfelder sowie solche der Möbelindustrie kennen. 

Die Architektur der ehemaligen Altarbaufirmen, die Kunstwerke in der Stadt, die aus der Wiedenbrücker Schule stammen, und auch die Museumsarbeit des Sammelns, Bewahrens, Forschens und Ausstellens wird Raum in der Projektzeit umfassen. Tobias Killgus und Franziska Rinne hatten die Idee, mit ihren Schützlingen an dem dotierten Wettbewerb teilzunehmen. Durch vorangegangene Kooperationen war die Verbindung zu Christiane Hoffmann schnell geknüpft, die sofort Feuer und Flamme war. „Das ist toll, dass es zu einer richtigen Kooperation mit dem Einstein-Gymnasium kommt, und dann noch zu ‚unserem Thema‘“, sagt sie. 

„Hier erfahren die Schüler ganz viel über diese wichtige Wirtschaftsgeschichte und werden durch ihren frischen Blickwinkel Neues entdecken sowie transportieren“, ist sich Hoffmann sicher. Kunst und Kunsthandwerk, Architektur und die gestalterische Prägung der Stadt, „die zwar vielleicht vielen nicht bewusst ist, die aber bis heute wirkt“, rücken in den Fokus. Ein Jahr Zeit zu haben, um viele dieser Facetten zu erarbeiten, „schafft eine Kontinuität, die im normalen Lehrbetrieb selten geworden ist“, ergänzt Tobias Killguss.

Ausstellung könnte krönenden Abschluss bilden

Nebenbei künftige Arbeitgeber wie die renommierte Möbelindustrie kennenzulernen, in Berufsfelder hereinzuschnuppern sowie am Ende sogar eine eigene Ausstellung konzipiert und umgesetzt zu haben, würden das Jahr krönen, ist Franziska Rinne überzeugt. Für alle Beteiligten ist allein schon die Annahme ihres Projekts durch den Fachausschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Rahmen von „Denkmal aktiv“ eine echte Auszeichnung. Da es sogar Fördermittel gebe, könne ein echter „Mehrwert“ für alle erreicht werden, sind die beiden zuständigen Pädagogen vom Einstein überzeugt.

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