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Rheda-Wiedenbrück

Freibäder bleiben montags geschlossen

Rheda-Wiedenbrück (sud) - Die Schwimmbad-Fans können aufatmen: Nach einigem Hin und Her öffnen die städtischen Badeanstalten nun doch zeitnah ihre Pforten. Rheda macht am Samstag, 29. Mai, den Anfang, Wiedenbrück folgt am Dienstag. Es gibt aber Einschränkungen.

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Die Öffnungszeiten werden zunächst deutlich reduziert. Über Mittag ist werktags eine mehrstündige Mittagspause vorgesehen, in der nicht geschwommen werden kann. An den Wochenenden startet der Badespaß um 10 Uhr Vormittag. Montags bleiben beide Freibäder komplett geschlossen. Hintergrund für die Kürzungen sind akute Personalengpässe im Team der Schwimmmeister (diese Zeitung berichtete).

Wiedenbrück folgt auf Rheda

Erstmals in diesem Jahr öffnet das Freibad Rheda am Samstag seine Pforten für alle Wasserratten und Badenixen. Um 10 Uhr geht es los. Ab Dienstag, 1. Juni, zieht dann auch das Wiedenbrücker Freibad nach.

Für beide Bäder gelten folgende Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 6 bis 11 Uhr und von 15 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 19 Uhr. Wann die Öffnungszeiten ausgedehnt werden können, dazu macht die Stadtverwaltung in ihrer Pressemitteilung keine klaren Angaben.

Personalmangel Grund für Einschränkungen

Dafür erklärt die Verwaltung, wie es zu dem erst in dieser Woche öffentlich gewordenen Personalmangel bei den kommunalen Bädern gekommen ist: „Wegen eines kurzfristigen Ausfalls einer Mitarbeiterin, die Ende April kündigte, weil sie eine Stelle in ihrer Heimatstadt antreten konnte, und einer weiteren Mitarbeiterin, die Mitte Mai wegen Mutterschutzes – in diesem Fall mit sofortigem Beschäftigungsverbot – ausfiel, entstand ein personeller Engpass.“

Beide Nachbesetzungsverfahren laufen derzeit, schreibt die Stadt – und verspricht mit Blick auf die Zwangspause am Montag: „Eine Lösung wird kurzfristig gefunden.“ In diesem Zusammenhang weist die Verwaltung darauf hin, dass zur Stärkung des Schwimmmeisterteams noch zwei zusätzliche Stellen geschaffen werden sollen. Der Stadtrat habe dafür bereits im März grünes Licht gegeben. Auch diese beiden Stellen seien unmittelbar ausgeschrieben worden.

Maximal 100 Badegäste gleichzeitig

Aus Gründen des Corona-Schutzes findet der Schwimmbetrieb wieder in Zeitfenstern statt, die die Badegäste noch aus dem vergangenen Jahr kennen dürften. Zudem gibt es weitere Einschränkungen, die mit der immer noch nicht überwundenen Viruspandemie in Zusammenhang stehen: Bei der Nutzung sind die Einhaltung der Corona-Regeln, ein Nachweis von Impfung, Genesung oder Testung sowie eine Registrierung zur Nachverfolgung erforderlich. Entsprechend sind zunächst auch pro Zeitfenster jeweils maximal 100 Badegäste zugelassen, informiert die Stadt.

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