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Maeve Ehlers absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr im Pastoralverbund Reckenberg

Frischer Wind in der Gemeinde

Rheda-Wiedenbrück (WB). Vor einigen Tagen hat die 18-jährige Maeve Ehlers aus Langenberg ihren Dienst als FSJlerin im Pastoralverbund Reckenberg angetreten. Maeve ist die fünfte im Pastoralverbund, die ein freiwilliges Jahr bei der Kirche absolviert, aber die erste, die über das erzbischöfliche Generalvikariat finanziert wird.

Waltraud Leskovsek

Pastor Olaf Loer und Gemeindereferentin Claudia Becker (rechts) freuen sich auf die neue Stütze im Team des Pastoralverbundes Reckenberg, die FSJlerin Maeve Ehlers aus Rietberg. Sie löst Jonathan Kipp ab. Foto: Waltraud Leskovsek
Pastor Olaf Loer

Die junge FSJlerin ist seit vielen Jahren in Rietberg als Messdienerin und Gruppenleiterin in der St.- Johannes-Baptist-Gemeinde aktiv und kennt sich mit vielen Strukturen der Kirche schon sehr gut aus. Für Gemeindereferentin Claudia Becker und das gesamte Team des Pastoralverbundes ist die junge Frau, wie auch schon ihre Vorgänger, eine Bereicherung.

Anderes Alter, anderer Blickwinkel

Nicht nur, was Arbeitsentlastung angeht, sondern vielmehr auch, was den Blickwinkel angeht. »Junge Menschen schauen oft anders auf die Dinge, die wir als langjährige Mitarbeiter manchmal gar nicht so sehen«, erklärt Claudia Becker.

Arbeitsheft für die Gestaltung der Totengebete wird überarbeitet

Deshalb sei sie immer froh, wenn junge Leute sich im Team einbringen und ein bisschen frischen Wind mitbringen. Maeve Ehlers wird zunächst schwerpunktmäßig Julian Appelbaum im St.-Pius-Jugendhaus unterstützen, sich in den Gemeinden orientieren und den Gemeindereferenten bei der Erstkommunionvorbereitung unterstützend zur Seite stehen. Auch das Arbeitsheft für die Gestaltung der Totengebete müsse dringend überarbeitet werden, erklärt Claudia Becker. Für solche Dinge bleibe dem hauptamtlichen Team meistens keine Zeit. Die junge neue Mitarbeiterin ist neugierig und freut sich auf das, was auf sie zukommt.

Sie möchte das Jahr nutzen um zu erfahren, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und wo es sie beruflich mal hinführen könnte. »Von der Wiege bis zur Bahre hat sie hier die Möglichkeit, in die Arbeit mit allen Altersgruppen hineinzuschnuppern«, betont Becker die Vielseitigkeit des freiwilligen Jahres.

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