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Rheda

FWG will Luftfilter in Schulen

Rheda

Wiedenbrück (sud) - Für hochgradig effektiv und deshalb für ausgesprochen sinnvoll hält die FWG-Fraktion im Rat der Stadt Rheda-Wiedenbrück den Einsatz von Luftfilteranlagen in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden.

Wie können Schüler wirksam gegen eine Corona-Infektion geschützt werden? Diese Frage treibt die FWG-Fraktion um. Foto:

Vor diesem Hintergrund begrüßt FWG-Ratsmitglied Günter Arlt die Aufstockung des Förderprogramms von Land und Bund zum Kauf von Luftfiltersystemen. Zugleich fragt sich Arlt aber auch, wie es um Installation und Einsatz entsprechender Filteranlagen in der Doppelstadt aktuell bestellt ist. Mit mehr als 90 Millionen Euro wollen Land und Bund die Anschaffung von Luftfilteranlagen zusätzlich fördern.

Hat Stadt schon Fördermittel beantragt?

„Durch diese zweite Tranche an Fördermaßnahmen für Luftreiniger bekommt das Thema auch für unsere Stadt einen neuen Schub“, unterstreicht Fraktionsmitglied Arlt. Er rechnet vor: „Bei einem Stückpreis für einen qualitativ zuverlässigen Reiniger nach Pharmastandard von 4500 Euro reicht das für 20.000 Luftreiniger landesweit.“

Der FWG-Politiker hofft, dass von diesem Förderprogramm auch die Stadt Rheda-Wiedenbrück profitieren kann. Vor diesem Hintergrund hat er eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Arlt verlangt aus dem Rathaus Auskunft, ob sich die Emskommune bereits um eine Landes- beziehungsweise Bundesförderung beworben hat. Der Freie Wähler verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass es außer der aktuell in Rede stehenden 90-Millionen-Euro-Tranche zuvor bereits einen mit 50 Millionen Euro gefüllten Fördertopf gegeben habe. Zudem will Arlt von der Stadt wissen, „welche Schul- und Kindertagesstätten-Räume sich nicht nach den Vorgaben im kommenden Schuljahr durch Querlüften sicher benutzen lassen, weil sie zum Beispiel keine oder zu kleine Fenster haben“.

Welche Maßnahmen sind geplant?

Der Freie Wähler fragt darüber hinaus: „Welche Maßnahmen sind beabsichtigt, um Räume, die sich nicht vorschriftsmäßig belüften lassen, trotzdem für den Schul- und Kita-Betrieb nutzen zu können?“. Den geplanten flächendeckenden Einsatz von CO2-Ampeln zur Messung der Luftqualität in der Doppelstadt an der Ems begrüßt Günter Arlt. Er bricht aber zugleich eine Lanze für Filtersysteme zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Die Bedeutung dieser Anlagen zur Gewährleistung der Gesundheit werde vielerorts jedoch noch immer bewusst kleingeredet.

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