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Rheda

Großeinsätze für Feuerwehr in Rheda-Wiedenbrück

Rheda

Gleich zwei Großeinsätze mussten die Feuerwehren aus Rheda und Wiedenbrück fahren. Bei beiden Einsätzen wurde niemand verletzt.

In Rheda-Wiedenbrück musste die Feuerwehr am Freitagabend und am frühen Samstagmorgen zu zwei Großeinsätzen ausrücken.

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Großeinsatz der Feuerwehr am späten Freitagabend an der Rötteckenstraße in Rheda-Wiedenbrück: Um 22.30 Uhr wurden die Löschzüge Rheda und Wiedenbrück zu einem Brand in einer Sauna alarmiert. Laut Notrufmeldung drohte der Brand auf das Wohnhaus überzugreifen.

Garage muss demontiert werden

Das konnten die Saunagänger aber erfolgreich verhindern. Sie hielten nach Angaben von Stadtbrandinspektor Christian Kottmann die Flammen so gut unter Kontrolle, dass das Schlimmste verhindert werden konnte.

Die Feuerwehrleute löschten den Angaben zufolge den Brand zunächst im Innen- sowie Außenangriff mit jeweils einem C-Rohr, die Kräfte im Innenangriff rüsteten sich dafür mit Atemschutzgeräten aus. Nachdem auch letzte Glutnester gelöscht waren, musste der Garagenanbau weitestgehend demontiert werden.

Keine lange Verschnaufpause

Erst gegen Mitternacht konnten die letzten der zunächst rund 60 eingesetzten Feuerwehrleute wieder einrücken. Lange erholen konnten sie sich aber nicht: Um 2.23 Uhr schrillten die Meldeempfänger die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus dem Bett. „Menschenleben in Gefahr“ bei einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Straße Im Mersch.

In dem eigentlich leer stehenden Haus direkt an der Autobahn 2 war es in einem Zimmer im Erdgeschoss mutmaßlich durch Brandstiftung zu einem Feuer gekommen. „Die ersten Trupps unter Atemschutz durchsuchten das Gebäude intensiv nach Personen, fanden aber niemanden“, berichtete Stadtbrandinspektor Christian Kottmann am Samstag.

Haus beschlagnahmt

Das Gebäude sei bereits komplett verqualmt gewesen, berichtete der Einsatzleiter weiter. Die Feuerwehrleute der Löschzüge Rheda und Wiedenbrück löschten den Brand.

Erst nachdem auch die letzten Glutnester gelöscht waren, konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken. Die Polizei beschlagnahmte das Gebäude für weitere Ermittlungen.

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