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Installation ist in Planung: Frauke Dannert erhält den Brachum-Kunstpreis 2017

Inspirationen will sie sich noch holen

Rheda-Wiedenbrück (WB/pkb). Das ist für die Künstlerin Frauke Dannert eine Premiere in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur, dass die hochkarätig besetzte Jury, ihr den Brachum-Kunstpreis 2017 zugesprochen hat, nicht nur, dass sie am Wochenende anlässlich der Verleihung überhaupt zum ersten Mal in der Doppelstadt weilte, Frauke Dannert hat sich auch eine ganz neue Inszenierung vorgenommen.

Der Brachum-Kunstpreis 2017 ist überreicht. Michael Deitert von der Regionalen Kulturstiftung, Flora-Aufsichtsratschef Uwe Henkenjohann (von links) und Bürgermeister Theo Mettenborg würdigen die Leistungen von Künstlerin Frauke Dannert. Foto:

Sie will in Rheda-Wiedenbrück eine Installation unter freiem Himmel, sprich, anders als bisher, draußen umsetzen. Wo, wie, was? Das alles steht noch nicht fest. Zunächst möchte sich die 37-jährige Wahl-Kölnerin bei einem längeren Aufenthalt in Altstadt und Natur inspirieren lassen.

Installationen stehen im Mittelpunkt

Im Rahmen eines offiziellen Festaktes wurde ihr jetzt der heimische Kunstpreis überreicht. Alle Laudatoren würdigten in ihren Ansprachen im Museum Wiedenbrücker Schule das Ausnahmetalent der gebürtigen Herdeckerin und ihre ganz spezielle Art, Kunst nicht nur auf moderne Weise umzusetzen, sondern sie dem Betrachter auch nahezubringen. Installationen stehen im Mittelpunkt ihres Schaffens: Solche, die als Collagen angelegt sind und in einer Kombination aus Projektionen, Wand- und Bodenarbeiten eine Einheit bilden.

Kuratorin Jari Ortwig nahm die Gäste mit auf den bisherigen Lebensweg der Künstlerin, die mit dem Brachum-Preis eine Würdigung durch anerkannte Experten auch als »hochbegabt« erfährt. Die Kunstakademien in Münster, Düsseldorf und das Goldsmiths College London waren ihre Studienorte. Mehrere Stipendien und Preise legen beredtes Zeugnis davon ab, dass die Werke der 37-Jährigen, die seit acht Jahren regelmäßige Ausstellungen in ganz Deutschland vorweisen kann, höchste Anerkennung finden.

Lob aus dem Marta

In Rheda-Wiedenbrück würdigten neben Jari Ortwig auch Bürgermeister Theo Mettenborg und der künstlerische Direktor des Museums Marta Herford, Roland Nachtigäller, die Leistung der neuen Preisträgerin. Frauke Dannert tritt die Nachfolge von Christian Odzuck an, der die Erstauflage der Auszeichnung im Jahr 2014 erhielt und gut ein Jahr später in der Flora Westfalica seinen »Pavillon« installierte.

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