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Jecken aus Rheda-Wiedenbrück starten in Session

Rheda

Das Motto der fünften Jahreszeit lautet diesmal „Der (Karnevals-)Zug hat keine Bremsen!“.

Hofft auf eine gelungene Session: das amtierende Stadtprinzenpaar Holger und Ekea Johannpaschedag. Die jecken Majestäten standen im Mittelpunkt des Sessionsauftakts im Hohenfelder Brauhaus.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Nun rollt er wieder unaufhaltsam, der Karnevalszug der Jecken aus Rheda-Wiedenbrück: Um elf Minuten nach elf Uhr am Elften im Elften ist am Freitag die fünfte Jahreszeit in der Doppelstadt an der Ems eingeläutet worden. „Endlich“ – wohl kaum ein Wort fiel zum Auftakt der Session in der Feierscheune des Hohenfelder Brauhauses häufiger.

„Hoffen, dass wir uns beim Feiern nicht großartig einschränken müssen“

Guido Lütkewitte, Präsident des Rosenmontagskomitees (RMK) der Emsstadt, stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Nicht nur er, auch alle anderen Narren hätten mehr oder minder zwei Jahre ohne Helau und Alaaf auskommen müssen. „Hoffen wir, dass wir uns beim Feiern nicht großartig einschränken müssen“, sagte der Chef-Karnevalist. Sich das Feiern nicht vermiesen zu lassen und trotz Krisen und Kriegs die Sorgen ein wenig zu vergessen: Das wünsche er sich für die kommenden Wochen, sagte Lütkewitte. Der fromme Wunsch des RMK-Präsidenten spiegelt sich sodann auch im Sessionsmotto wider, das Holger und Ekea Johannpaschedag, ihres Zeichen das amtierende Stadtprinzenpaar, am Freitag ausriefen: „Der (Karnevals-)Zug hat keine Bremsen!“ 

Die dazugehörigen Sticker und Orden zeigen entsprechend eine an Pius- und Aegidiuskirche sowie Rathaus vorbeibrausende Dampflok. Als erstes ausgestattet mit dem schmucken Ornat wurden die jecken Monarchen schließlich höchstselbst. Außer Vertretern vom Wiedenbrücker Carnevalsverein (WCV) Grüne Funken und von der Karnevalsgesellschaft (KG) Helü begrüßte der Komiteechef Abordnungen verschiedener Schützengesellschaften samt deren „Freizeitmonarchen“ sowie Ratsmitglieder und die Verwaltungsspitze – namentlich Bürgermeister Theo Mettenborg. Dieser hatte am Freitag nicht nur bewiesen, dass er das Reimen in zwei Jahren Abstinenz nicht verlernt hat („Lasst uns gemeinsam feiern und schunkeln, am Tag und auch im Dunkeln“). 

Bürgermeister hat Spendierhosen an

Das Stadtoberhaupt hatte zur Freude der anwesenden Karnevalisten darüber hinaus auch seine Spendierhosen an und kündigte für die kommende Zeit „etliche Runden Freibier“ an. Dass bei aller Zuversicht, sauber durch die Session zu kommen, nach der coronabedingten Zwangspause noch immer nicht alles beim Alten ist, machte Guido Lütkewitte abschließend noch einmal deutlich. Er rief alle Jecken der Doppelstadt an der Ems dazu auf, sich frühzeitig Karten für die Veranstaltungen der hiesigen Vereine zu sichern. „Die Organisatoren haben Planungssicherheit verdient.“

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