1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Rheda-wiedenbrueck
  6. >
  7. Kinder fit machen für die Medienwelt

  8. >

Stadt schließt Kooperationsvereinbarung mit Projekt »Schule und Digitale Bildung«

Kinder fit machen für die Medienwelt

Rheda-Wiedenbrück (WB). Die Stadt hat einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung getan: Bürgermeister Theo Mettenborg unterschrieb die Vereinbarung zwischen der Stadt Rheda-Wiedenbrück und dem Zentrum für digitale Bildung und Schule im Kreis Gütersloh gGmbH für das Projekt »Schule und Digitale Bildung« der Reinhard-Mohn- sowie der Bertelsmann Stiftung.

Volker Brüggenjürgen (Schulausschussvorsitzender, Bündnis 90/Grüne, von links), Brigitte Frisch-Linnhoff (SPD), Bürgermeister Theo Mettenborg, Alexander Löhner (Abteilung Bildung und Sport), Birte Glesemann (Projektkoordinatorin für Rheda-Wiedenbrück), Christian Ebel (Geschäftsführer Zentrum für digitale Bildung), Norbert Kreutzmann (Regionales Bildungsbüro), Dr. Ina Epkenhans-Behr (Fachbereichsleiterin Jugend, Bildung und Sport) und Michael Pfläging (CDU) tauschen sich bei der Unterschrift der Kooperationsvereinbarung über die gemeinsame Arbeit zum Thema Digitalisierung aus. Foto:

»Ich freue mich, dass wir mit dieser Vereinbarung das große Thema Digitalisierung an unseren Schulen weiter voranbringen. Die Stadt setzt auf eine gute und gegenseitig profitierende Zusammenarbeit mit dem Zentrum für digitale Bildung und Schule«, betont der Bürgermeister.

Das Projekt sieht ausdrücklich vor, die Verantwortlichen in den Schulen und Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Medienentwicklungsplanung mit klaren pädagogischen Zielsetzungen voranzubringen und die Prozesse in den Schulen entsprechend zu gestalten. Die Schulen bekommen unter anderem Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, Steuergruppen, Medienbeauftragte und Schulleitungen.

Unterstützung bei der Ausarbeitung eines Medienkonzeptes

Für den Fall, dass eine Schule noch kein Medienkonzept ausgearbeitet hat, das Kollegium aber am Projekt teilnehmen möchte, gibt es ein modulares Beratungs- und Unterstützungsangebot. Dieses soll den Schulen die Möglichkeit bieten, ihre Entwicklungsprozesse zu planen und ausgehend von den unterrichtlichen Bedarfen ein Medienkonzept für ihre Schule zu formulieren.

Wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Dialog und rege Austausch zwischen allen Beteiligten. Hierzu dient der regelmäßig stattfindende Austausch, an dem der Schulträger, Schulleitungen, Verantwortliche des Projekts, die Medienberatung Gütersloh sowie die Schulaufsicht teilnehmen.

Qualität des Unterrichts soll verbessert werden

Alle am Projekt beteiligten Schulen und ihre Träger im Kreis Gütersloh werden in den kommenden fünf Jahren dabei unterstützt, ihre Entwicklungen im Hinblick auf die Digitalisierung zu gestalten. Ziel ist es, die Qualität des Unterrichts weiter zu verbessern und die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen in einer zunehmend digital geprägten Lebens- und Arbeitswelt zu gewährleisten. Konkret geht es zum einen um den Erwerb von Medienkompetenz, zum anderen darum, das pädagogische Potenzial digitaler Medien für den Unterricht und das Lernen der Schüler zu nutzen.

Für die Unterschrift auf der Kooperationsvereinbarung kamen neben Bürgermeister Theo Mettenborg Christian Ebel, Geschäftsführer des Zentrums für digitale Bildung, Birte Glesemann (Koordinatorin für Rheda-Wiedenbrück), Norbert Kreutzmann als Vertreter des Regionalen Bildungsbüros, Dr. Ina Epkenhans-Behr (Fachbereichsleiterin Jugend, Bildung und Sport), Thomas Huster (Abteilungsleiter Bildung und Sport) und Alexander Löhner aus derselben Abteilung zusammen.

Auch die regionale Politik verfolgte den Unterschriftenaustausch: Schulausschussvorsitzender Volker Brüggenjürgen (Bündnis 90/Grüne), Michael Pfläging (CDU) und Brigitte Frisch-Linnhoff (SPD) begleiteten die Kooperationsvereinbarung.

Startseite