1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Rheda-wiedenbrueck
  6. >
  7. Kirmes am Montag fällt weg

  8. >

Andreasmarkt: Stadt und Schausteller einigen sich auf neue Zeiten

Kirmes am Montag fällt weg

Rheda-Wiedenbrück (WB). Seit Jahren können immer weniger Schausteller den Andreasmarkt beschicken. Die Lücken im Kirmesbild wurden immer größer. Bürgermeister Theo Mettenborg hatte daraufhin Vertreter der Schausteller, des Heimatvereins Rheda, der Initiative Rheda und der Bürgerinitiative Rheda zum Austausch eingeladen. Fazit: Die Veranstaltungszeiten des Andreasmarkts werden verändert.

Erinnerung an den Andreasmarkt 2018 in Rheda: Bürgermeister Theo Mettenborg verteilt Lebkuchenherzen. Foto: Waltraud Leskovsek

Dirk Stippich, Sprecher der Schausteller, hatte vorab mit Kollegen über die Probleme gesprochen und Lösungsvorschläge zusammengetragen. Dazu gehörten: Der Kirmesmontag soll wegfallen. Das schafft zeitliche Kapazitäten, um den Andreasmarkt bedienen zu können und rechtzeitig auf einem darauf folgenden Weihnachtsmarkt aufzubauen.

Der Familientag, der sonst Montag stattfand, wird auf Freitag verlegt. Die Kirmesgeschäfte sollen eine Stunde später um 15 Uhr öffnen, die offizielle Eröffnung soll auf 17 Uhr geschoben werden. Nach Einschätzung der Schausteller haben dadurch mehr (Schul-)Kinder die Möglichkeit, an der Eröffnung (mit Verlosung und Freifahrten) teilzunehmen. Das Feuerwerk am Freitag wird auf Samstag verschoben. Das Ende der Kirmestage soll variabel gestaltet werden können. Je nach aktueller Besucherresonanz können die Geschäfte am Freitag und Samstag zwischen 22 und 23 Uhr schließen. Sonntags soll der Andreasmarkt um 20 Uhr enden.

Die Vorschläge der Schausteller werden von allen Beteiligten gemeinsam getragen und umgesetzt. Alle Teilnehmer waren sich zudem einig, dass Lücken im Kirmes-Rundlauf nicht mehr durch Krammarkthändler geschlossen werden. Ihnen soll vielmehr die Möglichkeit geboten werden, nach der Umgestaltung des Doktorplatzes wieder einen klassischen Krammarkt bedienen zu können. Entstehende Lücken sollen durch Akquise neuer Schaustellergeschäfte geschlossen werden.

Startseite