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Rheda

Land fördert Umbau der Hauptstraße in Rheda-Wiedenbrück

Rheda

Für das Großprojekt greift das Land NRW tief in die Kasse. Kurz vor der Wahl des neuen Landtags am kommenden Sonntag kam die Förderzusage.

Der Verkehrsknotenpunkt Feldhüserweg, Mittelhegge, Hauptstraße in Wiedenbrück soll als Kreisverkehr ausgebaut werden. Bürgermeister Theo Mettenborg, Landtagsabgeordneter André Kuper und Landrat Sven-Georg Adenauer (v. l.) besprachen die Planungen vor Ort.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Für die schon länger gewünschte Umgestaltung der Hauptstraße in Rheda-Wiedenbrück fließen Landesmittel aus Düsseldorf in den Kreis Gütersloh. 3,24 Millionen Euro soll der erste Bauabschnitt kosten, der zwischen Blumenweg und Emsweg geplant ist. Wie der heimische Abgeordnete und Präsident des Landtags, André Kuper, berichtet, hat jetzt das Land die Förderzusage für den ersten Bauabschnitt in Höhe von 2,03 Millionen Euro gegeben.

„Eine der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen Rheda und Wiedenbrück“

„Die Hauptstraße ist eine der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen Rheda und Wiedenbrück. Unzählige Auto- und Fahrradfahrer nutzen täglich diese Strecke. Ich freue mich, dass diese wichtige Trasse nicht nur den Autoverkehr entlasten, sondern auch ein optisches Update durch großzügige Grünflächen erfahren wird“, wird Kuper in einer Pressemitteilung aus dem Büro des Landtagspräsidenten zitiert. „In unserem Förderprogramm investieren wir in diesem Jahr insgesamt fast 160 Millionen Euro in 123 kommunale Straßenbauvorhaben. Das sind 26 Prozent mehr Fördermittel als im Vorjahr“, erläutert er darin.

Dass das Geld bei der Umgestaltung der Hauptstraße gut angelegt ist, könne man täglich beobachten, kommt Bürgermeister Theo Mettenborg zu Wort und erläutert, dass sich durch das hohe Aufkommen an Fahrzeugen derzeit besonders während der Stoßzeiten der Straßenverkehr knubbele. Um diesen zu entzerren, würden an den jetzigen Kreuzungen Kreisverkehre entstehen.

Gemeint sind der Verkehrsknotenpunkt Feldhüserweg, Mittelhegge und Hauptstraße sowie die Kreuzung Nordring, Westring, Hauptstraße. Mettenborg: „Für die Bürgerinnen und Bürger aus unserer Stadt sowie die vielen Pendler von außerhalb ist die Förderzusage vom Land eine wichtige Nachricht.“

Verschiedene Baulastträger arbeiten Hand in Hand

Während der Kreis Gütersloh als Straßenbaulastträger die Fahrbahn mitsamt einem Schutzstreifen neu anlege, werde die Rheda-Wiedenbrücker Stadtverwaltung die Fläche entlang der Strecke umgestalten. Dazu sollen die Bürgersteige breiter und Querungshilfen für Fußgänger gebaut werden. Zudem würden neue Bäume gepflanzt, Entwässerungskanäle erneuert und neue Leitungen für Telekommunikation verlegt, heißt es in der Mitteilung.

Landrat Sven-Georg Adenauer betone demnach die bewährte Arbeitsteilung von Stadt, Kreis und Land: „Wieder einmal zeigt sich sehr gut, wie wichtig eine enge und zielführende Abstimmung von Land, Kreis und Stadt ist. Unsere Bürgerinnen und Bürger profitieren davon, dass die Arbeiten von uns als Baulastträger parallel und damit schnell erledigt werden.“

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