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Rheda-Wiedenbrück: Ministerium lehnt eine generelle Lohnerstattung nach Corona-Ausbruch aber weiterhin ab

Land zahlt an Tönnies-Tochter

Rheda-Wiedenbrück...

Eigentlich hat das Land NRW „keinen Cent“ an den Fleischkonzern Tönnies im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Rhedaer Stammwerk im Sommer 2020 zahlen wollen. Jetzt aber gibt es doch erste positive Bewilligungsbescheide für Lohnerstattungen von Mitarbeitern, die in diesem Zuge in Quarantäne geschickt worden waren.

Oliver Horst 

Blick in die Fleischproduktion im Tönnies-Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück. Der Konzern und Dienstleister fordern Lohnerstattungen vom Land NRW für rund 4000 Beschäftigte, die im Zuge des Corona-Ausbruchs im Sommer 2020 in Quarantäne waren. Das Land lehnt eine generelle Entschädigung ab, weil es Pflichtverletzungen beim Konzern sieht. In Einzelfällen gibt es jetzt aber positive Bescheide.

Das NRW-Gesundheitsministerium spricht von Einzelfällen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als nachgeordnete Fachbehörde war per Erlass angewiesen worden, Anträge von Tönnies-Firmen und Dienstleistern auf Pflichtverletzungen des Arbeitgebers zu prüfen und dann abzuweisen.

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