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„Landwirtin des Jahres“ aus Batenhorst?

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Wiedenbrück (gl) - Babette Sauerland aus Batenhorst ist nominiert worden für die Wahl zur Landwirtin des Jahres. Die Nominierung gab es für Sauerlands Arbeit mit Geflügel.

2019 initiierte Babette Sauerland das Projekt „Mein Bruderhahn“. Damit ist es ihr gelungen, das erste faire, flexible und transparente Bruderhahnsystem in der Biobranche zu etablieren. Foto:

Der Ceres-Award soll nach Angaben der Initiatoren vom Nachrichtenportal Agrarheute verstanden werden als „Sprachrohr in die Branche und als Repräsentant nach außen“.

Nominiert in der Kategorie „Geflügelhalter“

Ausgelobt in zehn Kategorien, spiegele er die gesamte Vielfalt des Sektors wider. Entscheidend für den Sieg seien so nicht etwa Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur, sagt Simon Michel-Berger, Chefredakteur von Agrarheute. Schirmherr ist Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands.

Babette Sauerland ist nominiert worden in der Kategorie „Geflügelhalter“. Die Batenhorsterin ist Quereinsteigerin in dieser Sparte. Seit etlichen Jahren leitet sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Norbert Südbrock den gleichnamigen Hof. 

Projekt startet vor zwei Jahren

2019 initiierte das Organisationstalent sehr erfolgreich das Projekt „Mein Bruderhahn“ . Damit ist es Babette Sauerland in den Augen der Wettbewerbsveranstalter gelungen, „das erste faire, flexible und transparente Bruderhahnsystem in der Biobranche Deutschlands zu etablieren“. Derzeit werde es mit großem Erfolg in die konventionelle Landwirtschaft überführt. „Es gibt verschiedene Varianten, aber am Ende geht es darum, dass pro Legehenne ein Hahn aufgezogen und komplett kostendeckend vermarktet wird.“

Simon Michel-Berger beschreibt die Bewerber für den Ceres-Award folgendermaßen: „Es ist immer wieder verblüffend zu sehen, welche Nischen Landwirte für sich gefunden haben. Sie packen an und setzen ihre Ideen zielstrebig um bei Umwelt, Tierschutz und Betriebsentwicklung. Das macht sie zu Vorbildern für andere.“

Pioniergeist soll belohnt werden 

Die Gewinner der Vergangenheit zeigen die Vielfältigkeit der Branche und den Pioniergeist vieler Akteure auf: Beispielsweise wurde 2019 mit Linda Kelly aus Baden-Württemberg erstmals eine Frau zur „Landwirtin des Jahres“ gekürt, die mit dem Anbau von Lupinen eine heimische Alternative zu Kaffeebohnen schafft. Ein Jahr zuvor konnte der österreichische Energielandwirt Tobias Ilg die Jury überzeugen.

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