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Rheda-Wiedenbrück

Langzeitdebatte nimmt kein Ende

Rheda-Wiedenbrück (kaw) - Ein Vorankommen zum Thema Bahnunterführungen an der Herzebrocker und Pixeler Straße in Rheda hat es bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung nicht gegeben. Es stand auf der Tagesordnung, wurde aber zu fortgeschrittener Stunde vertagt. 

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Ein Vorankommen zum Thema Bahnunterführungen an Herzebrocker und Pixeler Straße hat es im jüngsten Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung nicht gegeben. Foto:

„Seit mehr als zehn Jahren ist das Thema im Gespräch“, leitete der Technische Beigeordnete Stephan Pfeffer den Dauerbrenner ein. Er sei froh darüber, dass ein Wettbewerb dazu, wie die beiden Bereiche gestalterisch aufgewertet werden könnten, einen Sieger hervorgebracht habe. Dies ist das Studio Hildebrand mit einer lichtkünstlerischen Gestaltung (diese Zeitung berichtete). Die Verwaltung schlägt vor, möglichst bald mit der Umgestaltung an der Herzebrocker Straße zu beginnen.

Keine Abstimmung

Zur Abstimmung kam es nicht, doch es gab bereits einen kleinen Vorgeschmack darauf, in welche Richtung die künftige Diskussion gehen könnte. Noch bevor Patrick Büker (FDP) den Antrag auf Vertagung stellte, erklärte Dr. Andreas Gernhold für Move: „Knapp 700 000 Euro sind enorme Kosten. Wir würden nicht zustimmen angesichts des angespannten finanziellen Haushalts.“ Pfeffer merkte dazu an, dass die Verwaltung die Finanzen im Auge habe und deshalb bewusst erst mit einer Unterführung in Höhe von rund 350 000 Euro Kosten starten wolle.

Alwin Wedler (Grüne) wollte wissen, ob an der Pixeler Straße die Durchfahrtshöhe von 3,9 Metern trotz Lichtinstallation gewahrt bleiben würde, was Pfeffer bejahte. Der Technische Beigeordnete betonte: „Wir würden uns freuen, wenn das lange virulente Thema Gestaltungsaufwertung jetzt stattfinden könnte.“

Günter Arlt (FWG) trug vor, dass man mit einem Zeitaufwand von rund 14 Tagen die Fliesen an der Herzebrocker Straße reinigen könnte. Graffiti, wie sie in Gütersloh zu finden seien, schlug er als eine andere Alternative vor und fragte an, ob man denn nicht einmal bei der Bahn Druck machen könne.

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