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Lastwagen-Kontrollen auf Autohof in Rheda-Wiedenbrück

Rheda

Zahlreiche Verstöße haben Kräfte von Zoll, Bezirksregierung und Kreispolizeibehörde bei Kontrollen auf dem Autohof Aurea festgestellt.

Lastwagen-Kontrollen wurden auf dem Autohof Aurea an der A2 in Rheda-Wiedenbrück vorgenommen.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie nicht sachgerecht transportierte Ladung haben Zoll und Polizei bei Lastwagen-Kontrollen auf dem Autohof Aurea an der A2 in Rheda-Wiedenbrück festgestellt. Bei einer überprüften Person besteht zudem der Verdacht des illegalen Aufenthalts.

Beanstandungen bei mehr als jedem zweiten Fahrzeug 

Am Mittwoch kontrollierten Zoll, Bezirksregierung und Kreispolizeibehörde im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr auf dem Gelände des Autohofs Aurea insgesamt 33 Fahrzeuge und deren Führer. Schwerpunkte der Kontrollen lagen in der Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten im gewerblichen Güter- und Personenverkehr, dem technischen Zustand der Lastwagen sowie dem Aufspüren etwaiger illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit. Bei mehr als jedem zweiten Fahrzeug stellten die Ordnungshüter Verstöße fest. Es wurden sechs Ordnungswidrigkeitsverfahren aufgrund von Verstößen gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr (Lenk- und Ruhezeiten), Überladung oder technischer Mängel eingeleitet. Weitere zehn Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz wurden mit Verwarnungsgeldern geahndet. Zwei ausländische Lastwagen-Fahrer durften ihre Fahrt erst nach Zahlung einer Sicherheitszahlung fortsetzen.

Seitens der Bezirksregierung Detmold wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren aufgrund von abfallrechtlichen Verstößen im Bereich des gewerblichen Güterverkehrs eingeleitet. Durch den Zoll wurde eine Person aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthalts vor Ort festgenommen. Ein mit Lebensmitteln beladener Kleintransporter musste nach Hinzuziehung der zuständigen Lebensmittelüberwachung Teile seiner Ware aufgrund nicht sachgerechter Lagerung entsorgen. Der Fahrer musste ein Verwarngeld zahlen.

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