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Rheda-Wiedenbrück

Ordnungsdienst geht auf Streife

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Ab September gehen die neuen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdiensts in Rheda-Wiedenbrück auf Streife. Dies teilt die Stadt mit. Die drei neuen Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamts werden in den Stadtkernen präsent sein und auch Beschwerden nachgehen, heißt es.

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Die Mitarbeiter sind demnach Ansprechpartner für die Bürger in allen Sicherheitsfragen. Zudem kontrollieren sie die Einhaltung von Regeln – auch in den Abendstunden und an Wochenenden. Zu ihren Aufgaben gehöre es, regelmäßig Orte aufzusuchen, an denen Bürger sich subjektiv in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt fühlen. Sie würden Meldungen über Ruhestörungen nachgehen, bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz kontrollieren und helfen, den reibungslosen Ablauf von Veranstaltungen sicher zu stellen. Zudem könnten sie tätig werden, wenn Menschen falsch parken, ihre Kippen auf die Straße werfen oder ihren Hund nicht anleinen.

Mehr Sicherheit in der Stadt

Bürgermeister Theo Mettenborg begrüßte die neuen Mitarbeiter, die auf ihren früheren Stellen eine Verwaltungsausbildung durchlaufen beziehungsweise eine Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft absolviert haben: „Sie sind sehr qualifiziert für ihre Aufgaben. Ihre Arbeit als Ordnungskräfte wird sehr erwartet und dient der Sicherheit in unserer Stadt.“

Tobias Düpjohann, der im Fachbereich öffentliche Sicherheit und Ordnung den Einsatz des Außendiensts koordiniert, betonte: „Unsere Ordnungsdienstmitarbeiter ersetzen nicht die Arbeit der Polizei, sie ergänzen sie.“

Störer direkt ansprechen

Die Ordnungspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei erhalte so einen weiteren Baustein. Wie die Stadt informiert, werden die Mitarbeiter mit einheitlicher Dienstkleidung ausgestattet, um direkt erkennbar zu sein und das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken. Ihre Aufgabe werde es sein, Störer anzusprechen und in schwierigen Situationen zu deeskalieren. Dazu stünden ihnen auch ordnungsbehördliche Befugnisse zu. Sie hätten unter anderem das Recht, Personen zu befragen und deren Identität festzustellen, Platzverweise auszusprechen, Durchsuchungen und Sicherstellungen vorzunehmen sowie Störungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzustellen. Die Verfolgung von Straftaten bleibe Aufgabe der Polizei.

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