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Rheda-Wiedenbrück

Pastoraler Raum zieht die Reißleine

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Zwei Tage vor Heiligabend hat auch der Pastorale Raum Rheda-Herzebrock-Clarholz die Reißleine gezogen. Nun sind auch dort alle Präsenzgottesdienste abgesagt worden.

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Zwei Tage vor Heiligabend hat auch der Pastorale Raum Rheda-Herzebrock-Clarholz die Reißleine gezogen. Nun sind auch dort alle Präsenzgottesdienste abgesagt worden. Das Foto zeigt die Rhedaer St.-Clemens-Kirche Foto:

„Nach intensiven Beratungen und unter Abwägung der verschiedenen Argumente haben wir uns dazu entschlossen, ab dem 24. Dezember alle Präsenzgottesdienste ausfallen zu lassen“, informierte Pfarrer Thomas Hengstebeck am Dienstagnachmittag. Angesichts der unsicheren Lage gelte diese Absage über den 10. Januar hinaus – und zwar auf unbestimmte Zeit.

Hohe Inzidenzzahl gibt den Ausschlag

Von der Entscheidung sind nicht nur die geplanten Weihnachtsgottesdienste betroffen. Auch Begräbnismessen können laut Mitteilung ab sofort nicht mehr gefeiert werden, die Trauerfeiern würden lediglich als Wortgottesdienste gehalten und beschränkten sich im Blick auf die Teilnehmerzahl jeweils auf den engsten Familienkreis.

Dass der Pastorale Raum die Präsenzgottesdienste einstellt, hängt laut Pfarrer Hengstebeck vor allem mit der Inzidenzzahl in Rheda-Wiedenbrück zusammen, die derzeit über der 200er-Grenze liegt und die jeden Tag steigen könne. Das Ordnungsamt der Stadt Rheda-Wiedenbrück habe die Verantwortlichen zudem auf die Inzidenzzahl im Kreis Gütersloh als Bezugsgröße hingewiesen.

Alternativprogramm erarbeitet

Der Pastorale Raum hat ein Alternativprogramm erarbeitet. Für familiäre Feiern an Heiligabend und Weihnachten finden Gläubige auf der Internetseite des Pastoralen Raums die Anleitung zu einem Hausgottesdienst. Die Kirchen in Rheda, herzebrock und Clarholz sind jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet, so dass ein Besuch an der Krippe in dieser Zeit möglich ist.

In diesem Zusammenhang weist Pfarrer Thomas Hengstebeck auf die geltenden Abstands- und Hygieneregeln hin. An der Krippe liegt für alle Besucher ein Weihnachtsgruß aus sowie eine Kerze zum Licht von Bethlehem, die mitgenommen werden kann, um sie daheim zu entzünden. Zudem werde das Domradio an allen Festtagen Weihnachtsgottesdienste übertragen, sagte Hengstebeck.

www.pr-rhc.de

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