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Rheda-Wiedenbrücker sollen Wohnraum bereitstellen

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Die Kapazitäten in städtischen Unterkünften für Vertriebene aus der Ukraine sind begrenzt. Bürger werden gebeten, auszuhelfen.

Für die Aufnahme von Vertriebenen aus der Ukraine wird einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zufolge die Unterstützung der Bürger benötigt.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Für die Aufnahme von Vertriebenen aus der Ukraine wird einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zufolge die Unterstützung der Bürger benötigt: „Jedes Bett hilft“, appelliert Bürgermeister Theo Mettenborg an die Solidarität der Rheda-Wiedenbrücker. „Die Menschen aus dem Kriegsgebiet sind auf unsere Hilfe angewiesen. Aktuell können wir nicht einschätzen, wie viele Personen bei uns Zuflucht suchen werden, daher bereiten wir uns bestmöglich auf verschiedene Szenarien vor. Bitte helfen Sie mit und melden uns zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten.“

Wer nimmt Menschen auf?

Rund 190 Plätze können in den städtischen Unterkünften bereitgestellt werden, heißt es aus dem Rathaus. Der Fachbereich Soziales organisiere weitere Kapazitäten, schreibt die Pressestelle. Ziel der Verwaltung sei es, viele Plätze für die flüchtenden Frauen, Kinder, die beeinträchtigten und älteren Menschen zu schaffen. „Für die zu erwartenden Flüchtlinge wird dringend auch privat zur Verfügung gestellter Wohnraum benötigt – in leerstehenden Wohnungen und Häusern.“ Außerdem würden Familien gesucht, „die sich vorstellen können, unbegleitete Heranwachsende bei sich aufzunehmen“. Wer privaten Wohnraum zur Verfügung stellen kann, meldet sich per E-Mail an ukrainehilfe@rh-wd.de oder unter 05242/963242.

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